HOCHSOMMER ART 2021 - 06/08 - 15/08/2021

Special Events

HOCHsommer 2021 lädt zusammen mit  Kunst- und Kulturschaffenden zu vielfältigen Sonderveranstaltungen ein. Das Festival bietet Performances und Präsentationen, Vorträge und Führungen, Partys und Konzerte. Aufgrund der beschränkten Teilnehmer*innenzahl bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

06/08/2021

In Arbeit

07/08/2021

In Arbeit

08/08/2021

In Arbeit

09/08/2021

In Arbeit

10/08/2021

In Arbeit

11/08/2021

In Arbeit

12/08/2021

In Arbeit

13/08/2021

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06/08/2021

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07/08/2021

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08/08/2021

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09/08/2021

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10/08/2021

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11/08/2021

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Über Uns

Wir,
Der Hochsommer

Kunstschaffende und -vermittler aus 8 ländlichen Gemeinden haben sich zusammengetan, um Gegenwartskunst in den Regionen Südburgenland und Südoststeiermark neu zu präsentieren.

Als multilokales Kunst-Festival transportiert HOCHsommer alljährlich eine souverän großstädtische Dimension und lädt zur Schau zeitgenössischer Kunst in die beschaulichen Dörfer des Hügellands im Dreiländereck Österreich/Slowenien/Ungarn.

Das Thema 2021

Over The Limits

Rekurrierendes Leitsujet von HOCHsommer ist die in der Region seit Menschengedenken erlebte Grenze. Die wechselnden Gemarkungen,Trennlinien, Barrieren und Beschränkungen ziehen sich durch die Biographien von Land und Leuten.

2021 steht Grenzüberschreitung im Fokus. Die Überwindung der Einschränkung durch das Material, das Physische, das Stoffliche soll zu neuer Wahrnehmung, Erfahrung oder Erkenntnis führen.

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  • hochsommer zeitung 2020
  • fotos 2019

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Kontakt

Adresse

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E-Mail

Impressum

HOCHsommer
Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst
ZVR-Nummer: 1578473915
A-8384 Minihof-Liebau
Nr. 98
Vereinsobmann: 
Karl Karner

Projektleitung: 
Regina Frech 
regina.frech@frech.cc

Projektassistenz:
Lisa-Maria Schmidt
office@hochsommer.art

Digital Creations & Print
Mariella Gianna Schauperl
smile@mariellagianna.com

Fotos: 
David Kranzelbinder,
Emil Zander

11 Vereinsmitglieder
5 Jahre
12 Art Spaces
18 Special Events
117 Kunstschaffende
8 Partnerunternehmen
2 Länder
6 Gemeinden

ks room

Meierhof bei Schloss Kornberg/Steiermark
Dörfl1
A-8333 Kornberg

http://www.ksroom.at

Listening to Carrots Grow

Manuel Cyrill Bachinger, Felix Dennhardt, Nicholas Hoffman,
Rashi Rajguru,  Ulla Rauter, Darja Shatalova, Benjamin Tomasi  

eingeladen von Slogan will Chance

Im Rahmen des HOCHsommer 2021 zeigt der KS Room die Gruppenausstellung Listening to carrots grow mit sieben Positionen zu Natur- und Zeitwahrnehmung mit besonderem Augenmerk auf Audiokunst, in der Soundpieces, Videos, kymatische Klangskulpturen und installative Elemente vereint werden. Der KS Room wird als Erfahrungs- und  Möglichkeitsraum erschlossen, in dem die einzelnen Werke Fragen aus den Feldern Natur/Kultur, Kunst/Wissenschaft, Sprache/Verständigung aufgreifen und verschränken und durch  die Zusammenführung der Positionen neue Perspektiven auf die einzelnen Themenbereiche  eröffnet werden können. Dabei treffen korrespondierende künstlerische Praktiken aufeinander und entstehen dialogische Konstellationen, in denen sich die Arbeiten auch in Hinblick auf Relationen und Bedingtheiten von Materialien, Objekten und deren Potenzial ephemerer  Entfaltung befragen.

Listening to carrots grow erkundet sinnliches Terrain, in dem sich poetische Möglichkeiten im Zusammenspiel der, an den versammelten Werken erprobten,  (klang)künstlerischen Interpretations-, Translations- und Transformationsprozesse auftun.

Slogans Will Change ist ein künstlerisch-kuratorisches Projekt von Harry E. Walker und Valentin Häckl. Der Versuch einer kollaborativen Praxis, in der Perspektiven von Künstler und Kunsthistoriker zusammenfinden.

Klangzeitfiguren, Notgalerie 2020, Foto: Emma Kaufmann-LaDuc
Klangzeitfiguren, Pferd 2019, Foto: Darja Shatalova

2. Kunsthalle Feldbach

Kunsthalle Feldbach

Sigmund-Freud-Platz 1
8330 Feldbach

http://www.kunsthalle-feldbach.at

 

Sammlung de Marchi

Die unglaubliche Geschichte der Margherita de Marchi, geb. Hold (1923 – 2020) –
Ein Leben am Puls der Zeit zwischen Montebelluna und Feldbach

Die Kunsthalle Feldbach präsentiert Kunst und Mode aus der Sammlung de Marchi.

„Irgendwo zwischen dem tatsächlich Geschehenen und dem Unglaublichen liegt augenzwinkernd der Mythos.“

Die Sammlung de Marchi vereint auf außergewöhnliche Art ausgewählte Kleidung des legendären italienischen Modelabels Missoni mit bildender Kunst. Die Begründerin Margherita de Marchi hat, so will es diese unglaubliche Geschichte, Feldbacher Wurzeln, die auf die einflussreiche ,,Gräfin vom Raabtal“ Josefine Hold zurückgehen. Als Margherita im Dienst der Monuments Men am letzten Tag des 2. Weltkrieges die Sprengung des Feldbacher Kirchturms nicht verhindern kann, gelobt sie die immerwährende Unterstützung der Kultur der Stadt. Derart beinhaltet die Sammlung in Sachen Kunst einen lokalen Schwerpunkt. Auf ihren letzten Willen hin zeigt nunmehr die Enkelin von Margherita de Marchi eine Auswahl aus der beachtlichen Familiensammlung in der Kunsthalle Feldbach. Und sie erzählt vom abenteuerlichen Leben ihrer Großmutter

3. Andreas Stern
Fine Arts

Andreas Stern Fine Arts

Jimmy Zurek

Infos coming soon!

Kugelmühle

Mühldorf 176
8330 Feldbach

https://www.schlichtbarock.com

Guru Crisis - Gabi Trinkaus

Die aus Graz stammende Künstlerin Gabi Trinkaus bezeichnet sich selbst als ‚Mediendiebin’. Sie zerschneidet Hochglanzmagazine in kleine Teile und gestaltet daraus Collagen zu Portraits und Stadtlandschaften, die Bezug nehmen auf die Ästhetik der Werbung und Medien. Gebräuchliche Posen, Schönheitsideale und Warenangebote werden aufgegriffen und in den großflächigen Arbeiten gesampelt. In diesen Make-Overs von Gesichtern und Körpern erzeugt Trinkaus eine oberflächlich perfekte Form und lockt den Betrachter in eine visuelle Falle indem bewusst die Medien- und Werbeikonographie als Köder für den ersten Blick aufgegriffen wird. Durch die Anlehnung an die in der Werbewelt verbindlichen Ästhetiken, anonyme Gesichter und gängigen Posen spielt Trinkaus in ihren Arbeiten mit der Idee der Verführung. Mit Hilfe der Collagetechnik kreiert sie eine frankensteinartige Wiederauferstehung der in kleine Teile zerschnittenen Werbesujets. Wie abblätterndes Make-up scheinen sich die Gesichter und die Körper aufzulösen und enttarnen die Maskenhaftigkeit unserer täglichen Lebensperformances.

Gerberhaus Fehring

Anderswo - Stephan Ehrenhofer

Mit der Ausstellung „Anderswo“ im Gerberhaus Fehring bietet der Künstler Stephan Ehrenhofer durch die Präsentation einzelner Werkgruppen visuelle Verweilstationen an, in denen sich aus Mustern malerische Bildwelten erheben und wo sich aus feinsten Strukturen textile Objekte entfalten.
Eine dichte 
Gesamtschau, welche die Farbe feiert und unterschiedlichste Materialien in überraschender Weise kombiniert.

Anderswo meint oft den Raum außerhalb, richtungslos und ohne Ziel. Mithin bedeutet Anderswo auch eine von Konvention und Narrativ losgelöste Seelenlandschaft, die, eingebettet in reale Seherfahrungen, durch eine künstlerische Synthese von Alltagsmomenten ummantelt wird. Das Nicht-von-hier ist dort weder getragen von festgelegter Norm noch von leicht beschreibbarem Bezug auf Heimat. So bleibt für eine gestaltende Sicht auf das Ganze lediglich die unvoreingenommene Suche nach frei formulierten Möglichkeiten sowie nach Momenten der Verbundenheit zwischen Menschen. Der Wanderer Ehrenhofer verlässt und kehrt zurück. In seinem Reisegepäck birgt er die Trouvaillen von gelernten Unterschieden: In verbindlicher Nähe zu stetem Vergleich sowie zu biografischer Aneignung bedeutet ihm Kunst immer Sehen und Pflegen – geistig wie auch handwerklich

Stephan Ehrenhofer Folds_TF_14121 (Detail), 2021 Acryl + Öl auf Leinwand, 55x44x2 cm

Die Grundlagen für seine künstlerische Praxis wurden zwischen 1985 und 1989 in den Bereichen der Malerei sowie der Tapisserie an der Universität für Angewandte Kunst in Wien gelegt. Heute lebt der Künstler, nach Zürich und San Francisco, in Berlin und pflegt seit über 50 Jahren seine ganz persönliche Beziehung zum Südburgenland.


www.stephanehrenhofer.com

Stephan Ehrenhofer Water Colour PRCS00, 2019 Acryl auf Leinwand, 35x46 cm

Kunst and der Grenze

Bon Voyage –
Franziska Maderthaner

„Bon Voyage“ – Gute Reise! 

Das ist ein Glückwunsch an alle die sich auf den Weg machen um Überraschungen und Anderes als man ohnehin kennt zu erleben. Franziska Maderthaners Ausstellungstitel „Bon Voyage“ ist gut gewählt, denn Überraschungen sind bei ihren Reisen durch die Kunstgeschichte und unsere Gegenwart garantiert. Eleganz und Virtuosität treffen auf unbekümmertste Wildheiten aller Art. Witz und Ironie zeigen sich in stolzester Pracht. Auf fast 1500 m2 empfiehlt sich diese Ausstellung als ideale Auslandsreise aus dem Jetzt, über die Materie in die Transzendenz.

Franziska Maderthaner „Inside_12“, 2019, Öl und Acryl auf Leinen, 200 x 160cm
Franziska Maderthaner, „Endstation Paradies“, 2016, Öl und Acryl auf Leinen, 220 x 170cm

Rising Sun II - Gruppenausstellung

Nicolas Dellamartina, Herbert De Colle, Ronald Zechner, Richard Klammer

“RISING SUN II” ist eine Fortsetzung  zweier zeitgleicher Ausstellungen unter dem Titel „CLOSED / CODES“ von HERBERT DE COLLE / NICOLAS DELLAMARTINA, die in Klagenfurt 2020 im Raum 8 von Ronald Zechner und im Eckdaten Klagenfurt Coco San Theatercafe von Richard Klammer kuratiert wurde.  

Mit Hilfe der äußerst kompliziert zu knackenden Codes kann der Interessierte Ausstellungsbesucher in eine Komplexität von Codes und gebrandeten Arbeiten der international agierenden Künstler eintauchen. Sie werden gemeinsam in situ die Räumlichkeiten bespielen, bzw. verändern, die Räume krümmen und die Leinwände verlängern. Ist wirklich alles schon codiert, verschlossen, zu entschlüsseln in komplizierten Gedankenmustern oder gibt die moderne Gesellschaft noch Hoffnung für einfache, leicht zu verstehende Bilder? Kann man Kunst nur mit Vorkenntnis konsumieren?

Künstlerdorf St. Martin a. d. Raab

Hauptstraße 45,
8380 St. Martin an der Raab

https://kuenstlerdorf.net

Deborah Sengl

 

Coro(h)na - Deborah Sengl

Coro(h)na -

Deborah Sengl

In Deborah Sengls „Coro(h)na“ Serie nehmen – wie immer bei ihren Arbeiten – Tiere die Rolle der Menschen ein, die in ihren alltäglichen und speziell durch die Pandemie geprägten Situationen beobachtet werden und beobachten. Ihre Mimik ist aussagekräftig und in ihrer Klarheit polarisierend. 

Für die Künstlerin, deren Arbeitswelt das Atelier ist, stellte die Pandemie nicht einen derart starken Eingriff in ihre Lebenswelt dar wie bei vielen Menschen. Jedoch war für sie das Moment der Vereinsamung immer präsent. Den Alltag mit dem Virus hat sie in ihre Bildsprache, ihre Figurenkonstellation und ihre Farbgebung übertragen. Obwohl eine Serie, die sich mit dem Covid19 Thema beschäftigt, nicht geplant war, habe sie sich dem Thema stellen müssen, erzählt sie. Sie habe bemerkt, wie sie das Thema beim Malen emotional begleite. 

Deborah Sengl - Schulhof

Deborah Sengls Pandemie-Tierwelt besteht aus Kunstwesen, ausgeprägt graphisch dargestellten Archetypen, deren Wirkung durch den teilweisen Verzicht auf farbliche Ausgestaltung der Körper zusätzlich verstärkt wird. Wie Geister agieren die Tiere, isoliert durch die erzwungene Kontaktarmut des letzten Jahres. Auch in der Interaktion bleiben die Figuren stets allein, zeigen Gefühl, wirken gerührt oder traurig.

Ein Spiegel unserer Gesellschaft, der weit über die aktuelle Situation hinausgeht, und den Deborah Sengl in der ihr eigenen scharfen Beobachtungsgabe entlarvend darstellt.

Anmerkung : Teile des Textes sind einem Essay von Gerald Heidegger entnommen.

Deborah Sengl - Paar

Landart Eisenberg

Club Fortuna - Feuer

Club Fortuna erweckt die Glut am Brunnen ihrer Konsequenz. Sprudelnde Körperkräfte und rauschende Quellen ziehen unsere Leidenschaft in Mitleidenschaft. Lasst uns flimmern, sprudeln und springen!

Club Fortuna ist ein Kombinationspräparat bestehend aus Xenia Lesniewski, Nana Mandl und Sarah Sternat. Das Wirkungsspektrum liegt im Experimentierfeld zwischen Kunst, Gesellschaft und existentiell motivierter Lebenshilfe. Ihre Aktionen und Projekte wachsen aus sensiblen Auseinandersetzungen mit gegenwärtigen Entwicklungen, gesellschaftlichen Mechanismen sowie der kompromisslosen Bewältigung eines vielleicht depressiven Alltags junger Künstlerinnen. In der Gruppe geht es um eine Form von biografischer Grenzüberschreitung und den Transfer zwischen Innen und Außen des Paradigmas Kunst. Die performativen Situationen, Auftritte und gemeinschaftlich geschaffenen Werke hinterfragen akribisch die gegenwärtige KünstlerInnenrolle sowie die damit verbundene gesamtgesellschaftliche Verantwortung.

© Club Fortuna 2021, v.l.n.r Xenia Lesniewski, Sarah Sternat, Nana Mandl
© Club Fortuna 2021, v.l.n.r Nana Mandl, Sarah Sternat, Xenia Lesniewski

Kunstfenster Gnas

Eine Initiative der Marktgemeinde Gnas

Gnas 20
8342 Gnas
Instagram: @kunstfenstergnas

Verantwortlich: Michaela Leutzendorff Pakesch

Alfredo Barsuglia

"Weh" - Alfredo Barsuglia

Barsuglia hinterfragt in seinen multimedialen Arbeiten gesellschaftspolitisch relevante Themen. Die für den Künstler dabei zentrale Fragestellung ist, wie man mittels Kunst gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Wertvorstellungen reflektieren und hinterfragen kann. Seine künstlerisch stringenten Konzepte, die er mittels Performance, Malerei, Skulptur, Video und Fotografie umsetzt, charakterisieren sich durch ein narratives Gedankenkonstrukt von Schein-Welten und Schein-Szenarien, unter Einbeziehung der Betrachter*innen 

Etliche seiner Projekte wurden im öffentlichen Raum realisiert, weil es bei den Installationen häufig auch um Partizipation geht. 

Für das Kunstfenster in Gnas spielt Barsuglia mit einer dringenden Sehnsucht, die uns alle seit mehr als einem Jahr umtreibt. Über ein kleines symbolisches Objekt wird ein Narrativ hergestellt, eine soziale Skulptur entwickelt, die wie ein Sauerteig gefüttert werden muss. Was an Geschichten und Gerüchten im Umlauf kommt, entscheiden die Betrachter*innen und auch wie weit sie gehen, um sich eine Sehnsucht zu erfüllen. Es geht also nicht nur um das Objekt, das Kunstwerk an sich, sondern in erster Linie um das, was es mit uns macht. Die Gespräche die entstehen die Gedanken, Gefühle oder auch Gerüchte, die es hervorruft und vielleicht auch das, wozu es uns verführt.



Foto: Joachim Baur

Zollamt

Südsteirische Grenz Str. 33,
8490 Bad Radkersburg

www.zollamt.tv

SONDEREDITION SICHELDORFER HEILWASSER

mit Konrad Paul Liessmann (Universität Wien)

Seit 2013 konnte die Sonderedition mit Beiträgen von: Bazon Brock, Nadežda Čačinovič, Elfriede Jelinek, Peter Weibel, Elisabeth von Samsonow realisiert werden.

Die Situation umfasst eine Außen- und Innenwelt. In geografischer wie geistiger Nähe des ZOLLAMT´s findet sich in Sicheldorf eine KYRILL & METHOD Kapelle und eine bedeutungsvolle HEILWASSERQUELLE. Dies führt zu zeitlichen, räumlichen und  existenziellen Zusammenhängen, zu Gegebenheiten, Beschaffenheiten und Wirksamkeiten.

Das Etikett mit dem Text von Konrad Paul Liessmann schmiegt sich an die mit Heilwasser gefüllte Flasche. Die kyrillische Übersetzung bietet mit den einzeln hervorgehobenen Buchstaben eine horizontale Lesbarkeit. Die Bedeutung bohrt sich in die vertikale Tiefe der Erinnerung. („re-membering & re-collection“).

Zollamt Kino

in Kooperation mit DIAGONALE (Filmfestival) Nachnutzungskonzept der ehemaligen Untersuchungs-Garage mit einem ambitioniertem Fimprogramm.

Zollamt Kantine

mit TERANGA RESTAURANT 2021 WERKSTADT GRAZ / Bambo SANE-RAUTER

Zollamt Museum

Nachnutzungskonzept & Amtliche Übung
„Eine SPURENSUCHE“

Das Projekt ZOLLAMT widmet sich der Nachnutzung der ehemaligen Grenzkontrollgebäuden an der nationalstaatlichen Grenze zwischen Österreich und Slowenien. Dies manifestiert sich nicht nur im exemplarischen Umgang mit der Architektur der Gebäude, deren Innen- und Außennutzung, wobei beide Bauten, jeder einzelne Raum, alle Wände, die Untersuchungsgrube auf ihre bauliche Substanz rückgeführt und die Geländer des Stiegenhauses freigelegt wurden. Die Veranstaltungsstruktur des ZOLLAMT orientiert sich zyklisch an bestimmten Terminen im Kalenderjahr und wird durch offizielle „amtliche Übungen“ exekutiert. 
Den zentralen Ausgangspunkt der Auseinandersetzung stellt dabei der Begriff GRENZE dar, die sich vor Ort, durch eine auf der Landkarte gezogene Linie manifestiert. Der Vertrag von Saint-Germain (1919) als Quelle der definierten Staaten und Staatsbegrenzungen (A V S T R I J A K R A L J E V I N A J U G O S L A V I J A К р а љ е в и н а Ј у г о с л а в и ј а) setzt sich aus einzelnen Buchstaben zusammen. Unterschiedliche wirtschaftliche wie politische Entwicklungen in den folgenden Jahrzehnten, machte die Trennung der Länder  durch die Grenze sicht- und spürbar.
Diese komplexen Vorgänge sind wohl dokumentiert und zeigen sich noch heute in Kultur und Sprache. 

(aus Helene Baur, AMTSBLATT, Mai 24, 2020)



Zollamt Amtsblatt

Präsentation der aktuellen AMTSBLÄTTER

Das AMTSBLATT ist wie das ZOLLAMT als Nachnutzungskonzept für die vielerorts gescheiterten politischen Amtsgebäude und Medienprojekte zu begreifen. Als haptisches Werkzeug dient uns das AMTSBLATT auch als internationales Berichterstattungs- und Informationsmedium. Die Bekanntmachung der künstlerischen, wissenschaftlichen Leistungen ist uns ein besonderes Anliegen. Das bedeutungsvolle Ineinandergreifen von Print- und Digitalmedien und die damit in Verbindung stehenden räumlichen und zeitlichen Dimensionen sind uns ebenso wichtig wie die Überwindung einer herrschaftsorientierten Amtssprache. Diese wurde durch den erforschenden und daraus erfolgten schürfenden Gebrauch unterschiedlicher Sprachen erreicht. Darüberhinaus wird das AMTSBLATT ob seiner Papiermaße (12,5″ x  23″) gerne als Alltagsvehikel wie Verpackungsmaterial, Schutzschild oder Baumaterial Verwendung finden.



TEAM: Helene Baur, Joachim Baur, Reinhard Diethardt, Karmen Jancar, Bambo Sane-Rauter, Peter Schernhuber, Franz Spielbichler, Walter Verhovnik

12. Pavelhaus

Pavelhaus /
Pavlova Hisa

„Koroška unser“ - kuratiert von Tanja Prušnik – blickt auf CarinthiJA 2020 - Land Kärnten

Der wohl historisch grösste Umbruch Europas mit den Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg hat Länder geschaffen und erstmals Reisedokumente notwendig gemacht – zu den dabei entstandenen Ländern gehören auch die hintereinander ihre Jubiläen feiernden Länder Steiermark 1919, Kärnten 1920 und das Burgenland 1921. 3 x 100 Jahre also. 

In allen drei Ländern gibt es explizit im Artikel 7 des österreichischen Staatsvertrages genannte Minderheiten. Vor allem die Situation in Kärnten und in der Steiermark soll im Vordergrund des Projektes stehen. Die beiden slowenischen Volksgruppen haben eine völlig unterschiedliche Geschichte. In Gegensatz zu Kärnten, wo die Volksgruppenrechte schon nicht im (mehrmals) versprochenen Ausmaß umgesetzt wurden, wurden diese in der Steiermark nie realisiert. 

Die Idee ist eine Ausstellung zu gestalten, bei der die slowenische Kunst in Kärnten im Mittelpunkt steht.  Zu diesem Zwecke wird die Ausstellung Koroška unser,  von Tanja Prušnik kuratiert, von dieser für das Pavelhaus adaptiert. Die Ausstellung Koroška unser ist eine anthropologische Annäherung an „unsere“ Kärntner Geschichte, eine Auseinandersetzung und Verbildlichung der sehr persönlichen Annäherungen unterschiedlicher Künstlerinnen und Künstler an das gemeinsame „Unser“ – „unser Kärnten / naša Koroška“. Entstanden im Zuge des gleichnamigen, zweisprachigen Literaturprojektes für CarinthiJA 2020.

Künstler*innen: Bella Ban, Caroline, (Helga Druml), Armin Guerino, Gustav Januš, Richard Kaplenig, Marlies Liekfeld-Rapetti, Marko Lipuš, Zorka Loiskandl-Weiss, Ina Loitzl, Nežika Novak, Valentin Oman, Markus Orsini-Rosenberg, Arno Popotnig, Tanja Prušnik, Nataša Sienčik, Niko Sturm, Larissa Tomassetti, Benjamin Weber, Karl Vouk

 

Koroska Unser - Christine Lavant Bella Ban, Foto: Gabi Biro Russwurm
Koroska Unser, Detail. Richard Kaplenig, Foto: Gabi Biro Russwurm

Anfahrt

Die Stationen im Überblick

1. KS Room

Meierhof bei Schloss Kornberg/Steiermark
Dörfl1
A-8333 Kornberg

2. Kunsthalle Feldbach

Sigmund-Freud-Platz 1
8330 Feldbach

3. Andreas Stern Fine Arts

Torplatz 3
8330 Feldbach

4. Kugelmühle

Mühldorf 176
8330 Feldbach

5. Gerberhaus Fehring

Grazerstraße 1,
8350 Fehring

6. Kunst an der Grenze

Bahnhofring 17, 
8384 Minihof-LiebauMinihof 

7. Galerie Exposition

Bahnhofring 3,
8380 Jennersdorf

8. Künstlerdorf

Hauptstraße 45,
8380 St. Martin an der Raab

9. Landart Eisenberg

Unterberg 2
8383 Eisenberg

10. Kunstfenster Gnas

Gnas 20
8342 Gnas

11. Zollamt

Südsteirische Grenz Str. 33,
8490 Bad Radkersburg

12. Pavelhaus

Laafeld 30, 
8490 Bad Radkersburg

1+ L201

L201

Landesstraße 201 
Zwischen Studenzen und Kirchberg an der Raab,
8322 Studenzen 

https://alfredlenz.com/l2o1

Barbis Ruder Website

Kunstraum L201 - Barbis Ruder

Der Kunstraum L201 befindet sich in Studenzen, in der Gemeinde Kirchberg an der Raab, in der Südoststeiermark.
Er steht in der Einfahrt eines Einfamilienhauses und bildet die Grenze zur stark frequentierten Landesstrasse 201.
Durch seine offene Struktur bleibt die Umgebung sichtbar und hörbar und wird Teil der gezeigten Arbeiten.
Im  Jahr 2021 wird dieser Ort mehrmals von KünstlerInnen in kontextueller Weise bespielt.

Die Präsentation, die in Kooperation mit dem Festival „Hochsommer“ stattfindet, zeigt eine neu entwickelte Arbeit der wiener Künstlerin Barbis Ruder

Die performative Installation ist betitelt mit „A – ein Dreikörper Problem“ und findet am 6. und 7. August 2021 jeweils von 15:00 bis 20:00 statt.



2+ Pier 2079

Flusslandschaft Feldbach

Siegmund – Freud – Platz 1
8330 Feldbach

Klaus Schafler Website

Pier 2079 - Klanginstallation von Klaus Schafler

Ein Blick in das Jahr 2079. Feldbach ist Teil eines weltweit verbundenen Netzes an Wasserwegen, Bahngleisen und Datenhighways geworden. Eine Folge der zu Beginn des 21. Jahrhunderts wiederauflebenden Idee und Erneuerung der alten chinesischen Seidenstraße. Eine Verbindung und Infrastruktur zum Güter- und Kulturaustausch zwischen (Fern-)Ost und West. Im Zuge dieser Entwicklungen ist in der Nähe des örtlichen Bahnhofs der „Hafen Feldbach“ mit seinem „Pier 2079″ entstanden. Die Installation an der Raab soll die Atmosphäre des Ankommens und Abreisens, des Abgeladenen oder Angeschwemmten am Pier im Jahre 2079 akustisch wie visuell vorstellbar machen

3+ Pop Fest

Schloss Poppendorf

Poppendorf 1,
8342 Poppendorf

Schloss Poppendorf Website

50 Jahre Pop-Fest im Schlosspark Poppendorf

Heuer jährt sich zum 50. Mal das legendäre Pop-Fest von Poppendorf. Am Pfingstwochenende 1971 (29. und 30. Mai 1971), fand im Park des Schlosses das bis heute legendäre „Popendorf 71 – Mini Woodstock“ statt. Als Headliner traten Novak’s Kapelle und Jack Grunsky auf. Das Festival sollte durch einen Gemeinderatsbeschluss im Jahr 1971 aufgrund der Vorkommnisse ein einmaliges Erlebnis bleiben. Wie sich in den letzten Jahren herausstellte, markiert das legendäre Poppendorfer Pop–Fest einen Meilenstein in der steirischen Kulturgeschichte. Nicht nur die Legendenbildung zeugt davon, dass hier etwas aufgebrochen ist und die kleine Gemeinde im südoststeirischen Hügelland 1971 einen nicht zu überhörenden Nachhall des großen Weltgeschehens produzierte. 

Der Fotograf Manfred Willmann war damals 18 jährig einer der Besucher und er hat das Geschehen rund um die Konzerte fotografiert. Diese bislang nicht gezeigten schwarz/weiß Fotos hat er nun gefunden und wird, gemeinsam mit der Kuratorin Michaela Leutzendorff Pakesch eine Auswahl für eine Jubiläumsausstellung zur Verfügung stellen.



4+ Kunst im Öffentlichen Raum

Kunst im öffentlichen “HOCHsommer-Raum”

Gemeinsam mit dem Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark präsentiert HOCHsommer während des Festivals, zwei schon bestehende Kunstprojekte in der Umgebung von Klöch. 

Das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark entwickelt Arbeiten mit regionalen, nationalen sowie internationalen Künstlerinnen und Künstlern für die gesamte Steiermark. Zu den Aufgabenbereichen gehören auch Initialisierung und bestmögliche Unterstützung von Kunstprojekten, die außerhalb geschlossener Räume und Museen im realen, aber auch im digitalen, virtuellen Raum Realisierung finden.

Tamara Grčić, 46 Farben

46 Farben sind zu sehen und zu hören im Naturkundemuseum im Joanneusmviertel, Graz, an einer Tuffsteinfelswand vulkanischen Ursprungs bei Klöch in der Südoststeiermark sowie vorübergehend im Stadtraum von Graz.

Mehr Infos unter: 

https://www.museum-joanneum.at/kioer/projekte/permanente-projekte/events/event/900/tamara-grcic-1

René Stessl, Freundschaft – Prijateljstvo

Mit seiner Arbeit Freundschaft setzt René Stessl an der Grenzbrücke Gerlinci/Klöch mit sechs metallischen Überbrückungsklammern ein unmissverständliches Zeichen. Er verbindet zwei Länder symbolisch, um einem etwaigen Auseinanderdriften entgegenzuwirken und Gemeinsamkeiten einer Region im gegenseitigen Respekt vor dem jeweiligen Anderssein hervorzuheben. So pflanzt er als lebenden Teil der Installation den für diese Region bezeichnenden Wein, der gemeinsam gezogen, gehegt, geerntet, gekeltert und genossen werden soll.

Mehr Infos unter:

https://www.museum-joanneum.at/kioer/projekte/permanente-projekte/events/event/8810/rene-stessl 

Standort:
Grenze zwischen 8493 Klöch und Gerlinci (Slowenien)

46°45’02.1″N 15°59’10.6″E



5+ Grad Grad

Schloss Grad

Grad pri Gradu
Grad 191
9264 Grad
Slowenien

Hedonismus 2020-2021

Eine Ausstellung mit Werken von Boris Beja, Doz. Mag. Viktor Bernik, Mag. Nina Čelhar, Doz. Mag. Ištvan Išt Huzjan, Mag. JAŠA, Doz. Mag. Anja Jerčič Jakob, Mag. Aleksij Kobal, Doz. Mag. Gorazd Krnc, Doz. Mag. Mag. Arjan Pregl, Doz. Mag. Zora Stančič und Doz. Mag. Mojca Zlokarnik.

Kuratorin: Doz. Dr. Petja Grafenauer



Auch die Alten sagen, dass sie noch kein solches Jahr erlebt haben. Es war eine schicksalshafte Zeit für alle, sowohl für die globale als auch für die lokale visuelle Kunst. Es haben sich die Produktionsbedingungen verschlechtert und sich durch die Epidemie und die Vorherrschaft des Digitalen verändert. Auch die Präsentationsarten und die Arbeitsweisen in der Kunstwelt sind andere geworden. Im Zentrum dieser Veränderungen stehend wenden wir uns kurz vom bedrohlichen Alltag ab, um einen Lustmoment zu erleben. Bereits Epikur kam zu der Erkenntnis, dass zwar Wohlbefinden etwas Gutes ist, doch die größte Lust nicht in der Erfüllung unserer Bedürfnisse liegt, sondern in der Freiheit von Schmerz, körperlichem Unwohlsein und Unruhe. Wir versuchen uns in 11 möglichen Welten Lust und Genuss heute, in einer Zeit, wie wir sie noch nicht erlebt haben, anzunähern. 

Lust kann im Eskapismus jener Zeichnung liegen, in der Anja Jerčič in Zeiten der Selbstisolation Zuflucht genommen hat. Lustvoll ist aber auch die Leere im Gemälde Nocturno von Aleksij Kobal, das bereits vor Jahren wie eine ungeahnte Prophezeiung der heutigen Realität entstanden ist. Die Farbenfreude von Mojca Zlokarnik braucht Zeit, wie sie für viele von uns entweder zum Privileg geworden oder von der zu viel vorhanden ist. Zora Staničič thematisiert kritisch jenen Genuss, der uns auch in Zeiten der Pandemie erlaubt war – das Onlineshopping. Auch Viktor Bernik verbindet in seinen Arbeiten Hedonismus mit Konsumismus. Boris Bejas Kunstinstallation ist ein Gleichnis unserer Welt, in der wir wie Spielfiguren herumgeworfen und von den herrschenden Kräften in der Glückstrommel bestimmt werden. Arjans Pregls gemalter Lustseufzer bedarf keiner besonderen Erklärung, ebenso wenig wie seine Frauenbilder, eine Parodie auf das große Thema des Akts in der Geschichte der Malerei und ein Hinweis auf den Populismus in seinen Kinderschuhen. Nina Čelhar malte einen idealen Wohnsitz, ein Heim, wie man es sich als prekäre Kunstarbeiterin nicht leisten kann. Das nach dem Gedicht Théatre de Salomé von Kitazono Katsue entstandene Bild von Gorazd Krnc ist das Bildnis einer Frau, die „Filme wie Glühwürmchen verschlingt“, eine Angewohnheit, die uns von der Angst vor der realen Welt draußen erlöst. Zuhause zu bleiben kann sowohl Genuss als auch Horror sein, was im Bett von JAŠA eingeschrieben ist und auf die erlebte Selbstisolation abzielt. Ištvan Išt Huzjan präsentiert ein Möbelstück: einen Stuhl auf leeren Flaschen – einen unbrauchbaren Stuhl, einen Stuhl im Ungleichgewicht, den Stuhl eines Trinkers. 



Special EVENTS

Anmeldung

Möglich ab Juni 2021!

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Wir, Der Hochsommer

Über Uns

Unsere Vision

HOCHsommer ist eine 2017 gegründete Gemeinschaft von mittlerweile 12 Kunstinitiativen und -institutionen aus der Südoststeiermark, dem Südburgenland und bald auch aus Slowenien. Movens war das Bedürfnis, den eigenen Kulturraum nachhaltig zu gestalten und über die lokale Scholle hinweg zu erweitern. Ziel ist es, zeitgenössisches Kunstschaffen auf dem Lande zu verankern, abseits städtischer Routine zu vereinen und professionell zu präsentieren. Angeboten werden dörfliche Entschleunigung, Innehalten und Durchatmen als Gegenentwurf zum Moloch des kosmopolitischen Kunstbetriebs. HOCHsommer ist Avantgarde in rustikaler Kulisse, kreative Konfusion in traditionell gewachsenen Strukturen und kräftige Töne in ländlicher Ruhe und Abgeschiedenheit.

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In Arbeit!

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