HOCHSOMMER ART 2021 - 06/08 - 15/08/2021

11 Vereinsmitglieder
5 Jahre
12 Art Spaces
18 Special Events
117 Kunstschaffende
8 Partnerunternehmen
2 Länder
6 Gemeinden

Timetable

Öffnungszeiten
Special Events
Art Adventures
Special Days 

Öffnungszeiten     Special Events    Art Adventures    Special Days 

06/08/2021

Alle Institutionen geöffnet:
18:00-21:00

Opening Day:
Feldbach & Umgebung

Special Events:

L201
Performance
Barbis Ruder
15:00 – 20:00

Kieslingerhaus
Opening
Jimmy Zurek
16:00

KS Room
Performance
Darja Shatalova, Manuel Cyrill Bachinger &
Alexander Martinz
17:00

Kunstfenster Gnas
Opening
18:30

Kugelmühle
Opening & Party
Gabi Trinkaus & GRRRLS DJ Set
20:00

07/08/2021

Alle Institutionen geöffnet:
10:00-21:00

Opening Day:
Jennersdorf & Umgebung

Special Events:

Landart Eisenberg
Performance
Club Fortuna
12:00

Kunst a. d. Grenze
Opening
15:00

L201
Performance
Barbis Ruder
15:00-20:00

Galerie Exposition
Opening 
mit Gitarren Konzert
Alfred Goubran
17:00

Künstlerdorf
Opening
Deborah Sengl
19:00

Künstlerdorf
Konzert
Uhudler Libre
21:00

 

08/08/2021

Alle Institutionen geöffnet:
10:00-19:00

Special Day

Special Events:

Pier 2079
Performance
Klaus Schafler
15:00

Kieslingerhaus Andreas Stern
HOCHsommer Café
Lazy Afternoon
17:00

09/08/2021

Alle Institutionen geöffnet:
10:00-19:00

Schloss Grad:
geschlossen

Special Day

Special Events:

Land Art Eisenberg
Filmvorführung
„Elfie Semotan, Photographer“
Regisseur: Joerg Burger
AT 2019 – 76 min
20:30

10/08/2021

Alle Institutionen geöffnet:
10:00-19:00

Special Day

Special Events:

Gerberhaus
Künstlergespräch
Stephan Ehrenhofer mit Gastrednerin:
Mag. Regina Rusz
BM Europäische und Internationale 
Angelegenheiten
19:30

Künstlerdorf
Lesung
Bernhard Aichner
19:00

11/08/2021

Alle Institutionen geöffnet:
10:00-19:00

Special Day

Special Events:

Landart Eisenberg
Filmvorführung
„Leningrad Cowboys go America“ 
Regie: Aki Kaurismäki
FIN 1989 –  78 min
20:30

12/08/2021

Alle Institutionen geöffnet:
10:00-19:00

Special Day

KIÖR Führung
Tamara Grčić und Rene Stessl 17:00
Treffpunkt: Marktplatz Klöch


Field Station
Anita Fuchs

21:00 - 24:00

entfällt bei Regen

13/08/2021

Alle Institutionen geöffnet:
10:00-19:00

Special  Day
Slowenien

Special Events:

Atelier Peter Kogler*
Atelierführung 
16:00

Schloss Grad*
Kuratorenführung
“Hedonismus”
Petja Grafenauer
18:00

14/08/2021

Alle Institutionen geöffnet:
10:00-19:00

Special Day
Bad Radkersburg

Special Events:

Zollamt
Protestaktion: Kochperformance
Bambo Sane-Rauter /
TERANGA RESTAURANT 

16:00 – 18:00

Pavelhaus – Pavlova Hisa
Lesung
Alfred Woschitz &
Elisabeth Hafner
18:30

Konzert
„The Talltones“
19:30

*Aufgrund der Beschränkten Teilnehmeranzahl ist der Besuch dieser Events nur mit Anmeldung möglich!

Programmheft 2021

Please wait while flipbook is loading. For more related info, FAQs and issues please refer to DearFlip WordPress Flipbook Plugin Help documentation.

Über Uns

Wir,
Der Hochsommer

Kunstschaffende und -vermittler aus 8 ländlichen Gemeinden haben sich zusammengetan, um Gegenwartskunst in den Regionen Südburgenland und Südoststeiermark neu zu präsentieren.

Als multilokales Kunst-Festival transportiert HOCHsommer alljährlich eine souverän großstädtische Dimension und lädt zur Schau zeitgenössischer Kunst in die beschaulichen Dörfer des Hügellands im Dreiländereck Österreich/Slowenien/Ungarn.

Das Thema 2021

Over The Limits

Rekurrierendes Leitsujet von HOCHsommer ist die in der Region seit Menschengedenken erlebte Grenze. Die wechselnden Gemarkungen,Trennlinien, Barrieren und Beschränkungen ziehen sich durch die Biographien von Land und Leuten.

2021 steht Grenzüberschreitung im Fokus. Die Überwindung der Einschränkung durch das Material, das Physische, das Stoffliche soll zu neuer Wahrnehmung, Erfahrung oder Erkenntnis führen.

Archiv

  • Fotos 2021
  • Fotos 2020
  • hochsommer zeitung 2020
  • fotos 2019

Please wait while flipbook is loading. For more related info, FAQs and issues please refer to DearFlip WordPress Flipbook Plugin Help documentation.

Kontakt

Adresse

Facebook

E-Mail

Impressum

HOCHsommer
Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst
ZVR-Nummer: 1578473915
A-8384 Minihof-Liebau
Nr. 98
Vereinsobmann: 
Karl Karner

Projektleitung: 
Regina Frech 
regina.frech@frech.cc

Projektassistenz:
Lisa-Maria Schmidt
office@hochsommer.art

Digital Creations & Print
Mariella Gianna Schauperl
smile@mariellagianna.com

Fotos: 
David Kranzelbinder,
Emil Zander

ks room

Meierhof bei Schloss Kornberg/Steiermark
Dörfl1
A-8333 Kornberg

http://www.ksroom.at

Listening to Carrots Grow

Manuel Cyrill Bachinger, Felix Dennhardt, Nicholas Hoffman,
Rashi Rajguru,  Ulla Rauter, Darja Shatalova, Benjamin Tomasi, Bernhard Garnicnig

eingeladen von Slogan will Chance

Im Rahmen des HOCHsommer 2021 zeigt der KS Room die Gruppenausstellung Listening to carrots grow mit sieben Positionen zu Natur- und Zeitwahrnehmung mit besonderem Augenmerk auf Audiokunst, in der Soundpieces, Videos, kymatische Klangskulpturen und installative Elemente vereint werden. Der KS Room wird als Erfahrungs- und  Möglichkeitsraum erschlossen, in dem die einzelnen Werke Fragen aus den Feldern Natur/Kultur, Kunst/Wissenschaft, Sprache/Verständigung aufgreifen und verschränken und durch  die Zusammenführung der Positionen neue Perspektiven auf die einzelnen Themenbereiche  eröffnet werden können. Dabei treffen korrespondierende künstlerische Praktiken aufeinander und entstehen dialogische Konstellationen, in denen sich die Arbeiten auch in Hinblick auf Relationen und Bedingtheiten von Materialien, Objekten und deren Potenzial ephemerer  Entfaltung befragen.

Listening to carrots grow erkundet sinnliches Terrain, in dem sich poetische Möglichkeiten im Zusammenspiel der, an den versammelten Werken erprobten,  (klang)künstlerischen Interpretations-, Translations- und Transformationsprozesse auftun.

Slogans Will Change ist ein künstlerisch-kuratorisches Projekt von Harry E. Walker und Valentin Häckl. Der Versuch einer kollaborativen Praxis, in der Perspektiven von Künstler und Kunsthistoriker zusammenfinden.

Klangzeitfiguren, Notgalerie 2020, Foto: Emma Kaufmann-LaDuc
Klangzeitfiguren, Pferd 2019, Foto: Darja Shatalova

2. Kunsthalle Feldbach

Kunsthalle Feldbach

Sigmund-Freud-Platz 1
8330 Feldbach

http://www.kunsthalle-feldbach.at

 

Sammlung de Marchi

Die unglaubliche Geschichte der Margherita de Marchi, geb. Hold (1923 – 2020) –
Ein Leben am Puls der Zeit zwischen Montebelluna und Feldbach

Die Kunsthalle Feldbach präsentiert Kunst und Mode aus der Sammlung de Marchi.

„Irgendwo zwischen dem tatsächlich Geschehenen und dem Unglaublichen liegt augenzwinkernd der Mythos.“

Die Sammlung de Marchi vereint auf außergewöhnliche Art ausgewählte Kleidung des legendären italienischen Modelabels Missoni mit bildender Kunst. Die Begründerin Margherita de Marchi hat, so will es diese unglaubliche Geschichte, Feldbacher Wurzeln, die auf die einflussreiche ,,Gräfin vom Raabtal“ Josefine Hold zurückgehen. Als Margherita im Dienst der Monuments Men am letzten Tag des 2. Weltkrieges die Sprengung des Feldbacher Kirchturms nicht verhindern kann, gelobt sie die immerwährende Unterstützung der Kultur der Stadt. Derart beinhaltet die Sammlung in Sachen Kunst einen lokalen Schwerpunkt. Auf ihren letzten Willen hin zeigt nunmehr die Enkelin von Margherita de Marchi eine Auswahl aus der beachtlichen Familiensammlung in der Kunsthalle Feldbach. Und sie erzählt vom abenteuerlichen Leben ihrer Großmutter

3. Kieslingerhaus By Andreas Stern

Kieslingerhaus by Andreas Stern

Jimmy Zurek

Ich habe Englisch-Steirische Wurzeln und Wiener Blüten. Ich lebe und arbeite in der Brigittenau, in Wien.

Ich liebe neben der Malerei die Musik sehr. Ich höre immer Musik, wenn ich male. Ich habe lange Zeit Musik live performt, geschrieben und auch produziert. Als Teenager habe ich Mozart und Bach auf der Klarinette gespielt und zur gleichen Zeit die Liebe für Hip Hop mit “Fuck Tha Police“ von N.W.A. entdeckt. Um genau zu sein, ist diese Liebe bereits als Kind mit „The Message“ von Grandmaster Flash entbrannt, aber da hab ich ihn noch nicht verstanden. Später als Erwachsener habe ich Jazz auf Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon und Trompete improvisiert und dabei die kreative Freiheit im meinem Kopf entdeckt. Jazz war für mich Wegbereiter für den Hip Hop, den ich geschrieben und produziert habe. In der Hip Hop Produktion ist es üblich, ein Sample aus einem Song zu nehmen, oftmals aus den 60ern/70ern und legt dann einen Beat darüber, über den dann gerappt wird. Daraus entsteht ein neues Musikstück. Ein Sample ist meist nur ein paar Sekunden lang. Es kann ein Thema sein aus einem alten R&B Song oder auch aus einem bekannten Hit. Wahnsinnig geil fand ich es, als A Tribe Called Quest in ihrem Hip Hop Track “Can I Kick It“, ein Sample mit der berühmten Bass- und Gitarrenlinie aus “Take A Walk On The Wild Side“ von Lou Reed nahmen und darüber einen sexy Beat gelegt haben. Der Track hat mich umgehauen. Heute denke ich mir immer noch, wie genial ist das denn. 

Und genauso arbeite ich als Maler. Meine gemalten Samples sind Hintergrundflächen oder einzelne Sujets von Jean-Michel Basquiat, aber auch von anderen Malern und Malerinnen, die ich leicht abändere. Ich lege einen Beat darüber – meine Handschrift und neue Ansätze – und es entsteht ein neues Gemälde daraus. Die gleiche Freude, die ich habe, wenn ich in einem Hip Hop Song ein geiles Sample entdecke, habe ich auch beim Malen von meinen Bildern mit den bildhaften Samples, die mich zu neuen Interpretationen und Geschichten inspirieren. Es entsteht sofort ein Fluss aus Assoziationen, die aufeinander aufbauen und dadurch eine energiegeladene Dynamik, aus der in einem kurzen aber sehr intensiven Zeitraum ein großes Bild erwächst. Manchmal nachdem ich ein Bild fertig gemalt habe und ich mich fühle, als ob ich extrem auspowernden Sport gemacht hätte, wundere ich mich selbst, woher diese Kraft und auch die Ideen kommen. Es fühlt sich an, als ob es einen Ort gäbe, von dem diese Gedanken in mich hineinströmen. Es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn ich an diesen Ort denke, er ist wie ein Zuhause, wie ein Ort an dem alles zuhause ist und alles herkommt und an den wir auch wieder zurückkehren, wenn wir sterben. 

Als ich als Kunststudent die Bilder von Basquiat zum ersten mal gesehen habe, war ich mehr als erstaunt, wie Sie sich denken können, als ich entdeckt habe, dass dieser Maler eine sehr ähnliche Bildsprache hatte wie ich in meinen Bildern, sogar ein fast identisches Schriftbild, wo er – wie ich – Wörter ausstrich um sie hervorzuheben. Je mehr Bilder ich von Basquiat sah, desto verwunderter war ich, denn es gab viele Motive, die wir beide gerne verwendeten, wie Pop Corn, Copyrightzeichen (Anm.: habe ich seit den 80ern häufig eingebaut), Baseballbälle, Comicfiguren aus den D.C.- und Marvels-Universen, diverse Frühstücksceralien u.v.m. Nur bei der Krone war es nicht verwunderlich, denn die malte ich auf gleiche Weise wie Basquait bereits als Fünfjähriger, so wie viele gleichaltrige Kinder auch.

– Jimmy Zurek über sich selbst und seine Arbeit

Bilder von Jimmy Zurek, Fotografiert von Christopher Mavrič

Kugelmühle

Mühldorf 176
8330 Feldbach

https://www.schlichtbarock.com

Guru Crisis - Gabi Trinkaus

Die aus Graz stammende Künstlerin Gabi Trinkaus bezeichnet sich selbst als ‚Mediendiebin’. Sie zerschneidet Hochglanzmagazine in kleine Teile und gestaltet daraus Collagen zu Portraits und Stadtlandschaften, die Bezug nehmen auf die Ästhetik der Werbung und Medien. Gebräuchliche Posen, Schönheitsideale und Warenangebote werden aufgegriffen und in den großflächigen Arbeiten gesampelt. In diesen Make-Overs von Gesichtern und Körpern erzeugt Trinkaus eine oberflächlich perfekte Form und lockt den Betrachter in eine visuelle Falle indem bewusst die Medien- und Werbeikonographie als Köder für den ersten Blick aufgegriffen wird. Durch die Anlehnung an die in der Werbewelt verbindlichen Ästhetiken, anonyme Gesichter und gängigen Posen spielt Trinkaus in ihren Arbeiten mit der Idee der Verführung. Mit Hilfe der Collagetechnik kreiert sie eine frankensteinartige Wiederauferstehung der in kleine Teile zerschnittenen Werbesujets. Wie abblätterndes Make-up scheinen sich die Gesichter und die Körper aufzulösen und enttarnen die Maskenhaftigkeit unserer täglichen Lebensperformances.

Gerberhaus Fehring

Anderswo - Stephan Ehrenhofer

Mit der Ausstellung „Anderswo“ im Gerberhaus Fehring bietet der Künstler Stephan Ehrenhofer durch die Präsentation einzelner Werkgruppen visuelle Verweilstationen an, in denen sich aus Mustern malerische Bildwelten erheben und wo sich aus feinsten Strukturen textile Objekte entfalten.
Eine dichte 
Gesamtschau, welche die Farbe feiert und unterschiedlichste Materialien in überraschender Weise kombiniert.

Anderswo meint oft den Raum außerhalb, richtungslos und ohne Ziel. Mithin bedeutet Anderswo auch eine von Konvention und Narrativ losgelöste Seelenlandschaft, die, eingebettet in reale Seherfahrungen, durch eine künstlerische Synthese von Alltagsmomenten ummantelt wird. Das Nicht-von-hier ist dort weder getragen von festgelegter Norm noch von leicht beschreibbarem Bezug auf Heimat. So bleibt für eine gestaltende Sicht auf das Ganze lediglich die unvoreingenommene Suche nach frei formulierten Möglichkeiten sowie nach Momenten der Verbundenheit zwischen Menschen. Der Wanderer Ehrenhofer verlässt und kehrt zurück. In seinem Reisegepäck birgt er die Trouvaillen von gelernten Unterschieden: In verbindlicher Nähe zu stetem Vergleich sowie zu biografischer Aneignung bedeutet ihm Kunst immer Sehen und Pflegen – geistig wie auch handwerklich

Die Grundlagen für seine künstlerische Praxis wurden zwischen 1985 und 1989 in den Bereichen der Malerei sowie der Tapisserie an der Universität für Angewandte Kunst in Wien gelegt. Heute lebt der Künstler, nach Zürich und San Francisco, in Berlin und pflegt seit über 50 Jahren seine ganz persönliche Beziehung zum Südburgenland.


www.stephanehrenhofer.com

Stephan Ehrenhofer Folds_TF_14121 (Detail), 2021 Acryl + Öl auf Leinwand, 55x44x2 cm
Stephan Ehrenhofer Water Colour PRCS00, 2019 Acryl auf Leinwand, 35x46 cm

Kunst and der Grenze

Bon Voyage –
Franziska Maderthaner

„Bon Voyage“ – Gute Reise! 

Das ist ein Glückwunsch an alle die sich auf den Weg machen um Überraschungen und Anderes als man ohnehin kennt zu erleben. Franziska Maderthaners Ausstellungstitel „Bon Voyage“ ist gut gewählt, denn Überraschungen sind bei ihren Reisen durch die Kunstgeschichte und unsere Gegenwart garantiert. Eleganz und Virtuosität treffen auf unbekümmertste Wildheiten aller Art. Witz und Ironie zeigen sich in stolzester Pracht. Auf fast 1500 m2 empfiehlt sich diese Ausstellung als ideale Auslandsreise aus dem Jetzt, über die Materie in die Transzendenz.

Franziska Maderthaner „Inside_12“, 2019, Öl und Acryl auf Leinen, 200 x 160cm
Franziska Maderthaner, „Endstation Paradies“, 2016, Öl und Acryl auf Leinen, 220 x 170cm

Rising Sun II - Gruppenausstellung

Nicolas Dellamartina, Herbert De Colle, Ronald Zechner, Richard Klammer

“RISING SUN II” ist eine Fortsetzung  zweier zeitgleicher Ausstellungen unter dem Titel „CLOSED / CODES“ von HERBERT DE COLLE / NICOLAS DELLAMARTINA, die in Klagenfurt 2020 im Raum 8 von Ronald Zechner und im Eckdaten Klagenfurt Coco San Theatercafe von Richard Klammer kuratiert wurde.  

Mit Hilfe der äußerst kompliziert zu knackenden Codes kann der Interessierte Ausstellungsbesucher in eine Komplexität von Codes und gebrandeten Arbeiten der international agierenden Künstler eintauchen. Sie werden gemeinsam in situ die Räumlichkeiten bespielen, bzw. verändern, die Räume krümmen und die Leinwände verlängern. Ist wirklich alles schon codiert, verschlossen, zu entschlüsseln in komplizierten Gedankenmustern oder gibt die moderne Gesellschaft noch Hoffnung für einfache, leicht zu verstehende Bilder? Kann man Kunst nur mit Vorkenntnis konsumieren?

Künstlerdorf St. Martin a. d. Raab

Hauptstraße 45,
8380 St. Martin an der Raab

https://kuenstlerdorf.net

Deborah Sengl

 

Coro(h)na - Deborah Sengl

Coro(h)na -

Deborah Sengl

In Deborah Sengls „Coro(h)na“ Serie nehmen – wie immer bei ihren Arbeiten – Tiere die Rolle der Menschen ein, die in ihren alltäglichen und speziell durch die Pandemie geprägten Situationen beobachtet werden und beobachten. Ihre Mimik ist aussagekräftig und in ihrer Klarheit polarisierend. 

Für die Künstlerin, deren Arbeitswelt das Atelier ist, stellte die Pandemie nicht einen derart starken Eingriff in ihre Lebenswelt dar wie bei vielen Menschen. Jedoch war für sie das Moment der Vereinsamung immer präsent. Den Alltag mit dem Virus hat sie in ihre Bildsprache, ihre Figurenkonstellation und ihre Farbgebung übertragen. Obwohl eine Serie, die sich mit dem Covid19 Thema beschäftigt, nicht geplant war, habe sie sich dem Thema stellen müssen, erzählt sie. Sie habe bemerkt, wie sie das Thema beim Malen emotional begleite. 

Deborah Sengl - Schulhof

Deborah Sengls Pandemie-Tierwelt besteht aus Kunstwesen, ausgeprägt graphisch dargestellten Archetypen, deren Wirkung durch den teilweisen Verzicht auf farbliche Ausgestaltung der Körper zusätzlich verstärkt wird. Wie Geister agieren die Tiere, isoliert durch die erzwungene Kontaktarmut des letzten Jahres. Auch in der Interaktion bleiben die Figuren stets allein, zeigen Gefühl, wirken gerührt oder traurig.

Ein Spiegel unserer Gesellschaft, der weit über die aktuelle Situation hinausgeht, und den Deborah Sengl in der ihr eigenen scharfen Beobachtungsgabe entlarvend darstellt.

Anmerkung : Teile des Textes sind einem Essay von Gerald Heidegger entnommen.

Deborah Sengl - Paar

Landart Eisenberg

Club Fortuna - Feuer

Club Fortuna erweckt die Glut am Brunnen ihrer Konsequenz. Sprudelnde Körperkräfte und rauschende Quellen ziehen unsere Leidenschaft in Mitleidenschaft. Lasst uns flimmern, sprudeln und springen!

Club Fortuna ist ein Kombinationspräparat bestehend aus Xenia Lesniewski, Nana Mandl und Sarah Sternat. Das Wirkungsspektrum liegt im Experimentierfeld zwischen Kunst, Gesellschaft und existentiell motivierter Lebenshilfe. Ihre Aktionen und Projekte wachsen aus sensiblen Auseinandersetzungen mit gegenwärtigen Entwicklungen, gesellschaftlichen Mechanismen sowie der kompromisslosen Bewältigung eines vielleicht depressiven Alltags junger Künstlerinnen. In der Gruppe geht es um eine Form von biografischer Grenzüberschreitung und den Transfer zwischen Innen und Außen des Paradigmas Kunst. Die performativen Situationen, Auftritte und gemeinschaftlich geschaffenen Werke hinterfragen akribisch die gegenwärtige KünstlerInnenrolle sowie die damit verbundene gesamtgesellschaftliche Verantwortung.

© Club Fortuna 2021, v.l.n.r Xenia Lesniewski, Sarah Sternat, Nana Mandl
© Club Fortuna 2021, v.l.n.r Nana Mandl, Sarah Sternat, Xenia Lesniewski

Kunstfenster Gnas

Eine Initiative der Marktgemeinde Gnas

Gnas 20
8342 Gnas
Instagram: @kunstfenstergnas

Verantwortlich: Michaela Leutzendorff Pakesch

Alfredo Barsuglia

"Weh" - Alfredo Barsuglia

Barsuglia hinterfragt in seinen multimedialen Arbeiten gesellschaftspolitisch relevante Themen. Die für den Künstler dabei zentrale Fragestellung ist, wie man mittels Kunst gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Wertvorstellungen reflektieren und hinterfragen kann. Seine künstlerisch stringenten Konzepte, die er mittels Performance, Malerei, Skulptur, Video und Fotografie umsetzt, charakterisieren sich durch ein narratives Gedankenkonstrukt von Schein-Welten und Schein-Szenarien, unter Einbeziehung der Betrachter*innen 

Etliche seiner Projekte wurden im öffentlichen Raum realisiert, weil es bei den Installationen häufig auch um Partizipation geht. 

Für das Kunstfenster in Gnas spielt Barsuglia mit einer dringenden Sehnsucht, die uns alle seit mehr als einem Jahr umtreibt. Über ein kleines symbolisches Objekt wird ein Narrativ hergestellt, eine soziale Skulptur entwickelt, die wie ein Sauerteig gefüttert werden muss. Was an Geschichten und Gerüchten im Umlauf kommt, entscheiden die Betrachter*innen und auch wie weit sie gehen, um sich eine Sehnsucht zu erfüllen. Es geht also nicht nur um das Objekt, das Kunstwerk an sich, sondern in erster Linie um das, was es mit uns macht. Die Gespräche die entstehen die Gedanken, Gefühle oder auch Gerüchte, die es hervorruft und vielleicht auch das, wozu es uns verführt.



Foto: Joachim Baur

Zollamt

Südsteirische Grenz Str. 33,
8490 Bad Radkersburg

www.zollamt.tv

TEAM: Helene Baur, Joachim Baur, Reinhard Diethardt, Karmen Jancar, Bambo Sane-Rauter, Peter Schernhuber, Franz Spielbichler, Walter Verhovnik

SONDEREDITION SICHELDORFER HEILWASSER

mit Konrad Paul Liessmann (Universität Wien)

Seit 2013 konnte die Sonderedition mit Beiträgen von: Bazon Brock, Nadežda Čačinovič, Elfriede Jelinek, Peter Weibel, Elisabeth von Samsonow realisiert werden.

Die Situation umfasst eine Außen- und Innenwelt. In geografischer wie geistiger Nähe des ZOLLAMT´s findet sich in Sicheldorf eine KYRILL & METHOD Kapelle und eine bedeutungsvolle HEILWASSERQUELLE. Dies führt zu zeitlichen, räumlichen und  existenziellen Zusammenhängen, zu Gegebenheiten, Beschaffenheiten und Wirksamkeiten.

Das Etikett mit dem Text von Konrad Paul Liessmann schmiegt sich an die mit Heilwasser gefüllte Flasche. Die kyrillische Übersetzung bietet mit den einzeln hervorgehobenen Buchstaben eine horizontale Lesbarkeit. Die Bedeutung bohrt sich in die vertikale Tiefe der Erinnerung. („re-membering & re-collection“).

Zollamt Kino

in Kooperation mit DIAGONALE (Filmfestival) Nachnutzungskonzept der ehemaligen Untersuchungs-Garage mit einem ambitioniertem Fimprogramm.

Zollamt Kantine

mit TERANGA RESTAURANT 2021 WERKSTADT GRAZ / Bambo SANE-RAUTER

Zollamt Museum

Nachnutzungskonzept & Amtliche Übung
„Eine SPURENSUCHE“

Das Projekt ZOLLAMT widmet sich der Nachnutzung der ehemaligen Grenzkontrollgebäuden an der nationalstaatlichen Grenze zwischen Österreich und Slowenien. Dies manifestiert sich nicht nur im exemplarischen Umgang mit der Architektur der Gebäude, deren Innen- und Außennutzung, wobei beide Bauten, jeder einzelne Raum, alle Wände, die Untersuchungsgrube auf ihre bauliche Substanz rückgeführt und die Geländer des Stiegenhauses freigelegt wurden. Die Veranstaltungsstruktur des ZOLLAMT orientiert sich zyklisch an bestimmten Terminen im Kalenderjahr und wird durch offizielle „amtliche Übungen“ exekutiert. 
Den zentralen Ausgangspunkt der Auseinandersetzung stellt dabei der Begriff GRENZE dar, die sich vor Ort, durch eine auf der Landkarte gezogene Linie manifestiert. Der Vertrag von Saint-Germain (1919) als Quelle der definierten Staaten und Staatsbegrenzungen (A V S T R I J A K R A L J E V I N A J U G O S L A V I J A К р а љ е в и н а Ј у г о с л а в и ј а) setzt sich aus einzelnen Buchstaben zusammen. Unterschiedliche wirtschaftliche wie politische Entwicklungen in den folgenden Jahrzehnten, machte die Trennung der Länder  durch die Grenze sicht- und spürbar.
Diese komplexen Vorgänge sind wohl dokumentiert und zeigen sich noch heute in Kultur und Sprache. 

(aus Helene Baur, AMTSBLATT, Mai 24, 2020)



Zollamt Amtsblatt

Präsentation der aktuellen AMTSBLÄTTER

Das AMTSBLATT ist wie das ZOLLAMT als Nachnutzungskonzept für die vielerorts gescheiterten politischen Amtsgebäude und Medienprojekte zu begreifen. Als haptisches Werkzeug dient uns das AMTSBLATT auch als internationales Berichterstattungs- und Informationsmedium. Die Bekanntmachung der künstlerischen, wissenschaftlichen Leistungen ist uns ein besonderes Anliegen. Das bedeutungsvolle Ineinandergreifen von Print- und Digitalmedien und die damit in Verbindung stehenden räumlichen und zeitlichen Dimensionen sind uns ebenso wichtig wie die Überwindung einer herrschaftsorientierten Amtssprache. Diese wurde durch den erforschenden und daraus erfolgten schürfenden Gebrauch unterschiedlicher Sprachen erreicht. Darüberhinaus wird das AMTSBLATT ob seiner Papiermaße (12,5″ x  23″) gerne als Alltagsvehikel wie Verpackungsmaterial, Schutzschild oder Baumaterial Verwendung finden.



12. Pavelhaus

Pavelhaus /
Pavlova Hisa

„Koroška unser“ - kuratiert von Tanja Prušnik – blickt auf CarinthiJA 2020 - Land Kärnten

Der wohl historisch grösste Umbruch Europas mit den Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg hat Länder geschaffen und erstmals Reisedokumente notwendig gemacht – zu den dabei entstandenen Ländern gehören auch die hintereinander ihre Jubiläen feiernden Länder Steiermark 1919, Kärnten 1920 und das Burgenland 1921. 3 x 100 Jahre also. 

In allen drei Ländern gibt es explizit im Artikel 7 des österreichischen Staatsvertrages genannte Minderheiten. Vor allem die Situation in Kärnten und in der Steiermark soll im Vordergrund des Projektes stehen. Die beiden slowenischen Volksgruppen haben eine völlig unterschiedliche Geschichte. In Gegensatz zu Kärnten, wo die Volksgruppenrechte schon nicht im (mehrmals) versprochenen Ausmaß umgesetzt wurden, wurden diese in der Steiermark nie realisiert. 

Die Idee ist eine Ausstellung zu gestalten, bei der die slowenische Kunst in Kärnten im Mittelpunkt steht.  Zu diesem Zwecke wird die Ausstellung Koroška unser,  von Tanja Prušnik kuratiert, von dieser für das Pavelhaus adaptiert. Die Ausstellung Koroška unser ist eine anthropologische Annäherung an „unsere“ Kärntner Geschichte, eine Auseinandersetzung und Verbildlichung der sehr persönlichen Annäherungen unterschiedlicher Künstlerinnen und Künstler an das gemeinsame „Unser“ – „unser Kärnten / naša Koroška“. Entstanden im Zuge des gleichnamigen, zweisprachigen Literaturprojektes für CarinthiJA 2020.

Künstler*innen: Bella Ban, Caroline, (Helga Druml), Armin Guerino, Gustav Januš, Richard Kaplenig, Marlies Liekfeld-Rapetti, Marko Lipuš, Zorka Loiskandl-Weiss, Ina Loitzl, Nežika Novak, Valentin Oman, Markus Orsini-Rosenberg, Arno Popotnig, Tanja Prušnik, Nataša Sienčik, Niko Sturm, Larissa Tomassetti, Benjamin Weber, Karl Vouk

 

Koroska Unser - Christine Lavant Bella Ban, Foto: Gabi Biro Russwurm
Koroska Unser, Detail. Richard Kaplenig, Foto: Gabi Biro Russwurm

Anfahrt

Die Stationen im Überblick

1. KS Room

Meierhof bei Schloss Kornberg/Steiermark
Dörfl1
A-8333 Kornberg

2. Kunsthalle Feldbach

Sigmund-Freud-Platz 1
8330 Feldbach

3. Kieslingerhaus

Torplatz 3
8330 Feldbach

4. Kugelmühle

Mühldorf 176
8330 Feldbach

5. Gerberhaus Fehring

Grazerstraße 1,
8350 Fehring

6. Kunst an der Grenze

Bahnhofring 17, 
8383 Jennersdorf

7. Galerie Exposition

Bahnhofring 3,
8380 Jennersdorf

8. Künstlerdorf

Hauptstraße 45,
8380 St. Martin an der Raab

9. Landart Eisenberg

Unterberg 2
8383 Eisenberg

10. Kunstfenster Gnas

Gnas 20
8342 Gnas

11. Zollamt

Südsteirische Grenz Str. 33,
8490 Bad Radkersburg

12. Pavelhaus

Laafeld 30, 
8490 Bad Radkersburg

1+ L201

Landesstraße 201 
Zwischen Studenzen und Kirchberg an der Raab,
8322 Studenzen 

2+ Pier 2079

Flusslandschaft Feldbach
Sigmund-Freud-Platz 1
8330 Feldbach

3+ Pop-Fest

Poppendorf 1
8342 Poppendorf

4+ Kiör

Siehe „Anfahrt KIÖR“

5+ Schloss grad Grad

Grad Pri Gradu
Grad 191
9264 Grad 
Slowenien

1+ L201

L201

Landesstraße 201 
Zwischen Studenzen und Kirchberg an der Raab,
8322 Studenzen 

https://alfredlenz.com/l2o1

Barbis Ruder Website

Kunstraum L201 - Barbis Ruder

Der Kunstraum L201 befindet sich in Studenzen, in der Gemeinde Kirchberg an der Raab, in der Südoststeiermark.
Er steht in der Einfahrt eines Einfamilienhauses und bildet die Grenze zur stark frequentierten Landesstrasse 201.
Durch seine offene Struktur bleibt die Umgebung sichtbar und hörbar und wird Teil der gezeigten Arbeiten.
Im  Jahr 2021 wird dieser Ort mehrmals von KünstlerInnen in kontextueller Weise bespielt.

Die Präsentation, die in Kooperation mit dem Festival „Hochsommer“ stattfindet, zeigt eine neu entwickelte Arbeit der wiener Künstlerin Barbis Ruder

Die performative Installation ist betitelt mit „A – ein Dreikörper Problem“ und findet am 6. und 7. August 2021 jeweils von 15:00 bis 20:00 statt.



2+ Pier 2079

Flusslandschaft Feldbach

Siegmund – Freud – Platz 1
8330 Feldbach

Klaus Schafler Website

Pier 2079 - Klanginstallation von Klaus Schafler

Ein Blick in das Jahr 2079. Feldbach ist Teil eines weltweit verbundenen Netzes an Wasserwegen, Bahngleisen und Datenhighways geworden. Eine Folge der zu Beginn des 21. Jahrhunderts wiederauflebenden Idee und Erneuerung der alten chinesischen Seidenstraße. Eine Verbindung und Infrastruktur zum Güter- und Kulturaustausch zwischen (Fern-)Ost und West. Im Zuge dieser Entwicklungen ist in der Nähe des örtlichen Bahnhofs der „Hafen Feldbach“ mit seinem „Pier 2079″ entstanden. Die Installation an der Raab soll die Atmosphäre des Ankommens und Abreisens, des Abgeladenen oder Angeschwemmten am Pier im Jahre 2079 akustisch wie visuell vorstellbar machen

3+ Pop Fest

Schloss Poppendorf

Poppendorf 1,
8342 Poppendorf

Schloss Poppendorf Website

50 Jahre Pop-Fest im Schlosspark Poppendorf

Heuer jährt sich zum 50. Mal das legendäre Pop-Fest von Poppendorf. Am Pfingstwochenende 1971 (29. und 30. Mai 1971), fand im Park des Schlosses das bis heute legendäre „Popendorf 71 – Mini Woodstock“ statt. Als Headliner traten Novak’s Kapelle und Jack Grunsky auf. Das Festival sollte durch einen Gemeinderatsbeschluss im Jahr 1971 aufgrund der Vorkommnisse ein einmaliges Erlebnis bleiben. Wie sich in den letzten Jahren herausstellte, markiert das legendäre Poppendorfer Pop–Fest einen Meilenstein in der steirischen Kulturgeschichte. Nicht nur die Legendenbildung zeugt davon, dass hier etwas aufgebrochen ist und die kleine Gemeinde im südoststeirischen Hügelland 1971 einen nicht zu überhörenden Nachhall des großen Weltgeschehens produzierte. 

Der Fotograf Manfred Willmann war damals 18 jährig einer der Besucher und er hat das Geschehen rund um die Konzerte fotografiert. Diese bislang nicht gezeigten schwarz/weiß Fotos hat er nun gefunden und wird, gemeinsam mit der Kuratorin Michaela Leutzendorff Pakesch eine Auswahl für eine Jubiläumsausstellung zur Verfügung stellen.



4+ Kunst im Öffentlichen Raum

Kunst im öffentlichen “HOCHsommer-Raum”

Gemeinsam mit dem Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark präsentiert HOCHsommer während des Festivals, zwei schon bestehende Kunstprojekte in der Umgebung von Klöch. 

Das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark entwickelt Arbeiten mit regionalen, nationalen sowie internationalen Künstlerinnen und Künstlern für die gesamte Steiermark. Zu den Aufgabenbereichen gehören auch Initialisierung und bestmögliche Unterstützung von Kunstprojekten, die außerhalb geschlossener Räume und Museen im realen, aber auch im digitalen, virtuellen Raum Realisierung finden.

Tamara Grčić, 46 Farben

46°45’02.1”N 15°59’10.6”E

46 Farben sind zu sehen  an einer Tuffsteinfelswand vulkanischen Ursprungs bei Klöch in der Südoststeiermark sowie vorübergehend im Stadtraum von Graz.

Mehr Infos hier

 

René Stessl, Freundschaft – Prijateljstvo

46°45’55.0”N 15°56’53.0”E

Mit seiner Arbeit Freundschaft setzt René Stessl an der Grenzbrücke Gerlinci/Klöch mit sechs metallischen Überbrückungsklammern ein unmissverständliches Zeichen. Er verbindet zwei Länder symbolisch, um einem etwaigen Auseinanderdriften entgegenzuwirken und Gemeinsamkeiten einer Region im gegenseitigen Respekt vor dem jeweiligen Anderssein hervorzuheben. So pflanzt er als lebenden Teil der Installation den für diese Region bezeichnenden Wein, der gemeinsam gezogen, gehegt, geerntet, gekeltert und genossen werden soll.

Mehr Infos hier

 

Standort:
Grenze zwischen 8493 Klöch und Gerlinci (Slowenien)

Resanita - Karte der Landschaften

46°45’55.0”N 15°56’53.0”E

Im Dreiländereck Ungarn-Slowenien-Österreich, in dem unterschiedliche Traditionen, Religionen, drei Sprachen, das alpine, das pannoische Steppen- und das illyrische Mittelmeerklima aufeinandertreffen, gezeichnet durch militärische Konflikte, Umsiedlung, Vertreibung und territoriale Verschiebungen, verweisen Pflanzen konzentriert auf sozialwirtschaftliche und politische Geschichte der ehemaligen K&K-Länder. Sie zeigen auch geographische, ökologische, sprachliche Verhältnisse, erzählen von Handel, Schmuggel, Grenzkontrollen und –übertretungen in dieser stets in Bewegung befindlichen Grenzregion.

RESANITA widmen sich dieser Geschichte, sprachen mit Menschen vor Ort, schlossen Kontakte. Sie kauften Pflanzen, tauschten, wurden beschenkt. 20 ausgewählte erzählen nun hier von Umständen, Entwicklungen, Bedeutung und Veränderlichkeit ihrer Herkunftsorte.

Auszug aus einem Text von Elisabeth Fiedler

Mehr Infos hier

 

Standort:
8354 St. Anna am Aigen
46°49’50.6″N 15°58’25.5″E

5+ Grad Grad

Schloss Grad

Grad pri Gradu
Grad 191
9264 Grad
Slowenien

Öffnungszeiten / / odpiralni čas:

April – September:
10.00 – 18.00 h

Dezember, Januar, Februar und an Montagen geschlossen

decembra, januarja, februarja in ob ponedeljkih zaprto

Hedonismus 2020-2021

Eine Ausstellung mit Werken von Boris Beja, Doz. Mag. Viktor Bernik, Mag. Nina Čelhar, Doz. Mag. Ištvan Išt Huzjan, Mag. JAŠA, Doz. Mag. Anja Jerčič Jakob, Mag. Aleksij Kobal, Doz. Mag. Gorazd Krnc, Doz. Mag. Mag. Arjan Pregl, Doz. Mag. Zora Stančič und Doz. Mag. Mojca Zlokarnik.

Kuratorin: Doz. Dr. Petja Grafenauer



Auch die Alten sagen, dass sie noch kein solches Jahr erlebt haben. Es war eine schicksalshafte Zeit für alle, sowohl für die globale als auch für die lokale visuelle Kunst. Es haben sich die Produktionsbedingungen verschlechtert und sich durch die Epidemie und die Vorherrschaft des Digitalen verändert. Auch die Präsentationsarten und die Arbeitsweisen in der Kunstwelt sind andere geworden. Im Zentrum dieser Veränderungen stehend wenden wir uns kurz vom bedrohlichen Alltag ab, um einen Lustmoment zu erleben. Bereits Epikur kam zu der Erkenntnis, dass zwar Wohlbefinden etwas Gutes ist, doch die größte Lust nicht in der Erfüllung unserer Bedürfnisse liegt, sondern in der Freiheit von Schmerz, körperlichem Unwohlsein und Unruhe. Wir versuchen uns in 11 möglichen Welten Lust und Genuss heute, in einer Zeit, wie wir sie noch nicht erlebt haben, anzunähern. 

Tudi stari pravijo, da podobnega leta še niso doživeli. Čas je bil usoden za vse, tudi za globalno vizualno umetnost, še bolj za lokalno. Poslabšali so se pogoji produkcije, se spremenili zaradi epidemije in prevlade digitalnega, drugačni so tudi načini prezentacije umetnin in delovanje sveta umetnosti. Bivajoč v središču teh sprememb stopimo vstran od ogrožajočega vsakdanjika, da si za hip dovolimo užitek. Že Epikur je razvil življenjsko modrost, da je ugodje nekaj dobrega, a največjega užitka ne dosežemo z zadovoljevanjem potreb, temveč s tem, da se izmaknemo bolečini, neugodju telesa in se popolnoma umirimo. Izkusimo 11 možnih svetov razumevanja užitka danes, v času, kakršnega še nismo živeli.

Even the elderly say they have never seen a year like it. It was a fateful time for everything, including global visual art, and even more so for local visual art. The conditions of production have deteriorated, they have changed because of the epidemic and the dominance of the digital, and so have the ways in which artworks are presented and how the art world works. Being at the centre of these changes, we step aside from the threatening mundane life to allow ourselves to indulge for a moment. Epicurus had already developed the wisdom of life that pleasure is something good, but the greatest pleasure is not achieved by satisfying our needs, but by escaping pain, the discomfort of the body, and by becoming completely tranquil. Let’s experience 11 different possible worlds of understanding pleasure in our unprecedented time.

Elfie Semotan

Projekt im Öffentlichen Raum
Jennersdorf - Mogersdorf - Güssing

30.7. - 5.9.2021

15.8.2021, 17.00 Uhr
Einladung zu Picknick und Eröffnung am Dorfanger in Mogersdorf

Stillleben, die im Zweitwohnort der international bedeutenden Fotografin rund um Jennersdorf entstanden sind, verweben sich in Form von groß- und kleinformatigen Plakatarbeiten mit dem Grenzland zwischen Jennersdorf, Mogersdorf und Güssing und werden mit Postkarten und einer Zeitungsbeilage ganz nah an ein südburgenländisches Publikum gebracht. Die Kunsthalle Burgenland hat keinen fixen Ort, sondern nutzt als Kunstinitiative in Bewegung des südlichen Burgenlandes als seinen Ausstellungsraum. 

Seit den 1980er Jahren gehört Elfie Semotan, die im Juli 2021 den 80igsten Geburtstag feierte, zu den begehrtesten und eigenwilligsten Modefotografinnen der Welt, hat für Vogue oder Harpers Bazaar gearbeitet und stellt international aus. 

Im Jahr 2021 ist es so weit: „Das Burgenland gründet eine Kunsthalle. Eine die sich ins Land einschreibt, ohne Grenzen, ohne Mauern.“ 

Kuratiert und initiiert von Katrin Bucher Trantow 

Dank an Studio Semotan, Gemeinde Mogersdorf, Gemeinde Jennersdorf, Gemeinde Güssing, SCHAUFENSTER Güssing, Jennersdorf, Fürstenfeld, Anita Fuchs, Gernot Sieber | conclusius, und Tammo Trantow. 

Weitere Informationen auf www.kunsthalleburgenland.at 

Grenz tour

17:00
Treffpunkt: Mondscheinreich Klöch

Geführte Tour - Gerlinci & Klöch

Mit Dr. Elisabeth Fiedler (Leiterin Abteilung Kunst im Außenraum)

René Stessl – Freundschaft 

Mit seiner Arbeit Freundschaft setzt René Stessl an der Grenzbrücke Gerlinci/Klöch mit sechs metallischen Überbrückungsklammern ein unmissverständliches Zeichen. Er verbindet zwei Länder symbolisch, um einem etwaigen Auseinanderdriften entgegenzuwirken und Gemeinsamkeiten einer Region im gegenseitigen Respekt vor dem jeweiligen Anderssein hervorzuheben. So pflanzt er als lebenden Teil der Installation den für diese Region bezeichnenden Wein, der gemeinsam gezogen, gehegt, geerntet, gekeltert und genossen werden soll.

Tamara Grčić – 46 Farben / 46 barv

46 Farben sind zu sehen  an einer Tuffsteinfelswand vulkanischen Ursprungs bei Klöch in der Südoststeiermark sowie vorübergehend im Stadtraum von Graz.

 

Im Anschluss - ca 21:00

Anita Fuchs - Nachtfalterlichtfang

(Die Teilnahme am Lichtfangen ist auch ohne die Grenztour möglich!)

Innerhalb des Schweizergartens gibt es im Bereich der Böschungen der tieferliegenden Bahntrasse eine abgezäuntes Areal mit Wildwuchs – einer Brache, die sich relativ ungestört über viele Jahre entwickeln konnte. Martin Lödl und Anita Fuchs wollen herausfinden, inwiefern sich diese Stadtwildnis auf eine entomologische Biodiversität auswirkt. Sie starten den Versuch eines Lichtfanges, mit dem Ziel eine Bestandsaufnahme und Bestimmung von Nachtfaltern durchzuführen, die als wichtige Bioindikatoren die Beschaffenheit eines Habitats zeigen und den Großteil aller Falterarten stellen. 

Als Lichtfang wird die Methode bezeichnet, nachtaktive Insekten wie Falter, Schwärmer, Spinner, aber auch Käfer, Motten, etc. mittels einer Lichtquelle in einem Leuchtturm aus transparenten Stoff anzulocken und zu kartieren – blaues und ultraviolettes Licht wirkt hier besonders attraktiv (obwohl es noch immer nicht genau geklärt ist, warum Licht Insekten anzieht). Die Qualität eines Lichtfanges ist abhängig von der Intensität der Umgebungsbeleuchtung und der Witterung – bei Wind, Mond und klaren Nächten fällt die Ausbeute gering aus, ideal sind schwüle Sommernächte.

Im Zuge des HOCHsommers wird an der Grenze zu Slowenien, auf einer gepachteten Wiese, Anita Fuchs in der Nähe ihrer FIELD STATION, das Lichtfangen durchführen und somit eine Symbiose zwischen Mensch, Natur und Mystik formen.

Es ist auch möglich, am Lichtfangen ausserhab der Grenz-Tour teilzunehmen!

Lichtfangen

Anita Fuchs

Anita Fuchs - Nachtfalterlichtfang

Fieldstation Klöch

Ca 21:00

An der Grenze zu Slowenien hat Anita Fuchs eine Wiese gepachtet. Dort arbeitet sie prozesshaft aus ihrer FIELD STATION heraus – der aus standardisierten Platten gefertigte Bau ist Arbeitsraum und künstlerische Basislager. Ihre kooperative Forschung widmet sich der Frage von Symbiosen: Botanik, Kulturanthropologie, Politik und Bildende Kunst werden systematisch verwoben und Verbindungen sichtbar gemacht.“ (Katrin Bucher-Trantow, Kunsthaus Graz)

 Mit einem Lichtfang* wird Anita Fuchs mit ExpertInnen eine Bestimmung und Kartierung von Nachtfaltern durchführen, die als wichtige Bioindikatoren die Beschaffenheit eines Habitates zeigen und den Großteil aller Falterarten stellen.

*Als Lichtfang wird die Methode bezeichnet, nachtaktive Insekten wie Falter, Schwärmer, Spinner, aber auch Käfer, Motten, etc., mittels einer Lichtquelle anzulocken – blaues und ultraviolettes Licht wirkt hier besonders attraktiv. Die Qualität eines Lichtfanges ist abhängig von der Umgebungsbeleuchtung und der Witterung – bei Wind, Mond und klaren Nächten fällt die Ausbeute gering aus, ideal sind feuchtwarme Sommernächte. 

FIELD STATION, Gemeinde Klöch, Sinnersdorf Weg, 200m vor dem Grenzübergang St. Anna am Aigen (AT) /  Kramarovci (SLO)

Der Nachtfalterlichtfang ist Teil der Grenztour, kann aber auch separat besucht werden! 

Anmeldung

Aufgrund der Beschränkten Teilnehmeranzahl ist die Teilnahme bei bestimmten Events nur mit Anmeldung möglich!

Wir, Der Hochsommer

Über Uns

Unsere Vision

HOCHsommer ist eine 2017 gegründete Gemeinschaft von mittlerweile 12 Kunstinitiativen und -institutionen aus der Südoststeiermark, dem Südburgenland und bald auch aus Slowenien. Movens war das Bedürfnis, den eigenen Kulturraum nachhaltig zu gestalten und über die lokale Scholle hinweg zu erweitern. Ziel ist es, zeitgenössisches Kunstschaffen auf dem Lande zu verankern, abseits städtischer Routine zu vereinen und professionell zu präsentieren. Angeboten werden dörfliche Entschleunigung, Innehalten und Durchatmen als Gegenentwurf zum Moloch des kosmopolitischen Kunstbetriebs. HOCHsommer ist Avantgarde in rustikaler Kulisse, kreative Konfusion in traditionell gewachsenen Strukturen und kräftige Töne in ländlicher Ruhe und Abgeschiedenheit.

Hotels, Essen, Trinken und Mehr

De Merin – Boutique Hotel Straden

Straden 3-4 | 8345 Straden
+43 3473 722 99
info@hotel-demerin.at
www.hotel-demerin.at

Das Eisenberg

Mitterberg 32-34
8383 St. Martin an der Raab
Süd-Burgenland 
+43 3329 / 48833-0
hotel@daseisenberg.at

www.daseisenberg.at

Quartier am Bauernstadl

Bindergasse 13
8330 Feldbach
Austria
+43 3152 77 03 77
griassdi@qab.at

www.quartier-am-bauernstadl.at

SchlichtSchön
Pop-Up by Rainer Böhm

Walkersdorf 71
8262 Gemeinde Ottendorf / Ilz
Austria
+436601897288
office@schlicht.jetzt

www.schicht.jetzt

Vom Hügel

Erbersdorf 1
8322 Eichkögl
Austria
+43 676 852010 100
wir@vomhuegel.at

www.vomhuegel.at

 

Naturidyll Hotel Landhofmühle

Windisch-Minihof 48
8384 Minihof-Liebau
Austria
+43 (0)3329 – 2814
landhofmuehle@aon.at

www.landhofmuehle.at

Saziani Stub’n Neumeister

Straden 42
8345 Straden
Austria
+43 3473 8651
saziani@neumeister.cc

www.neumeister.cc

Schloss Kapfenstein

Schloss Kapfenstein Betrieb GmbH
Kapfenstein 1
8353 Kapfenstein

Tel: +43 3157 300 300
hotel@schloss-kapfenstein.at

Gasthof Gerlinde Gibiser

Obere Hauptstrasse 10
7561 Heiligenkreuz/Lafnitztal
Austria
0664/4207925
info@g-gibiser.at

www.g-gibiser.at

Hochsommer Getränkepartner

WEINGUT LORENZ
AM TAFELBERG 23
A- 8380 JENNERSDORF 
 0676/4557551
INFO@WEINBAU-LORENZ.AT

www.weinbau-lorenz.at

Brewery BEVOG

Gewerbepark B9
8490 Bad Radkersburg
Austria
bier@bevog.at
+43 3476 41543

www.bevog.com

Weingut Krispel GmbH
Neusetz 29
8345 Hof bei Straden
Austria
+43/3473/7862
office@krispel.at

www.krispel.at

 

Charakterweine Josef Scharl
Plesch 1 
8354 St. Anna / Aigen
Austria
+43 3158 2314
josef@weinhof-scharl.at

www.weinhof-scharl.at

Anfahrt KIÖR

Route Grenztour

Tamara Grcic - 46 Farben

am Jodlschuster Weg in Klöchberg
8493 Klöch
46°45’55.0″N 15°56’53.0″E

Landstraße L259, Klöchberg, bis Abzweig Finsterl Weg. Parkplatz am Buschenschank Palz. Straße zu Fuß folgen bis Abzweig Jodlschuster Weg. Diesem Weg folgen in den Wald hinein bis Abzweig rechts, kurz vor einer kleinen Brücke. Waldweg ansteigend folgen bis zur Tuffsteinfelswand.


Auf Google Maps anzeigen

René Stessl - Freundschaft

Grenze zwischen 8493 Klöch und Gerlinci (Slowenien)
46°45’02.1″N 15°59’10.6″E

Auf Google Maps anzeigen

Resanita - Karte der Landschaften

8354 St. Anna am Aigen

46°49’50.6″N 15°58’25.5″E
46.830722, 15.973750


Auf Google Maps anzeigen


 

Hochsommer Gemeinden & Fördergeber

Partner & Sponsoren

Partner & Sponsoren

Wir bedanken uns !

HOCHsommer ist ein Non-Profit Unternehmen, dass sich rein durch Sponsoring und staatliche Förderung finanziert.

Wenn sie auch Interesse daran haben Kunst und Kultur am Land zu fördern und mit uns kooperieren möchten, schreiben sie uns eine Mail an office@hochsommer.art

 

Um auf die Webseiten der einzelnen Sponsoren zu gelangen, klicken Sie auf das jeweilige Logo!

Essen&Trinken

Die HOCHsommer Restaurants und Lokale!

Coming Soon!

Hochsommer Hotels

Unsere Hotelempfehlungen

In Arbeit!