HOCHSOMMER ART Festival 2022

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2022

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Über Uns

Wir,
Der Hochsommer

2017 schlossen sich erstmals acht Kunstinitiativen aus der Südoststeiermark und dem Südburgenland unter dem Namen „HOCHsommer” zusammen. Die Gründungsmitglieder des  Vereins spürten die Verantwortlichkeit ihre Regionen nachhaltig kulturell zu gestalten und das  gesamte Gebiet zu einem offenen Kunstraum zu transformieren. 

Die im Sommer zeitgleich stattfindenden Ausstellungen wurden vereinigt und boten den Rahmen für das Zelebrieren der Kunst in Form eines Festivals. Diese stärkenden Elemente ließen HOCHsommer zu einer großen Gemeinschaft aus 12 festen Mitgliedern und wechselnden Gastpositionen heranwachsen und das Event zu einem unverzichtbaren Kunsterlebnis werden.

Im Jahr 2022 möchte HOCHsommer zudem über festgelegte Grenzen hinauswachsen und die Länder Österreich, Slowenien und Ungarn noch näher zusammenbringen. Im Rahmen von verschiedenen Gemeinschaftsausstellungen und Veranstaltungen, an unterschiedlichen Schauplätzen, rund um die Region des Dreiländerecks, werden Künstler*innen aus allen drei Ländern eingeladen, um zusammenzuarbeiten. 

HOCHsommer möchte nicht nur einen Ort für die Präsentation zeitgenössischer Kunst schaffen, vielmehr verstehen wir uns als einen Raum für gesellschaftlichen, grenzüberschreitenden Austausch, frei von Diskriminierung und Ausgrenzung. Kunst soll verbinden und nicht trennen. Wir möchten Kunst im nicht-urbanen Raum fördern und somit für ein breites Publikum erlebbar und erfahrbar machen. Die im Rahmen von HOCHsommer stattfindenden Ausstellungen und Veranstaltungen verstehen sich als Echoräume für gesellschaftlich relevante Themen und um politische, sowie soziale Missstände kritisch zu betrachten. Das jährlich wechselnde Leitsujet orientiert sich an den aktuellen Problemen und Fragestellungen unserer Gesellschaft, wie zum Beispiel Natur und Umweltschutz oder Grenzen und interkulturellen Zusammenhalt. 



Das Thema 2022

Overcoming the void

Das Thema des diesjährige Hochsommer-Festivals befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Leere – des leeren Raumes – der inneren Leere und Abgeschiedenheit. 

Geographisch gesehen sind die Landschaften des Südburgenlandes, der Oststeiermark und der slowenischen und ungarischen Grenzregionen in unserem Gebiet eher abgelegene Gebiete. Ehemals streng bewachtes Grenzland zwischen den Ländern Osteuropas und Mittel-Westeuropas, war das Gebiet nur dünn besiedelt, die Verkehrsverbindungen unzureichend und daher ein einsamer Ort. Das Leben im Grenzland fand in familiären und kleinen dörflichen Gemeinschaften statt, förderte die Verbundenheit der Menschen, aber führte auch zur ungewollten Abgeschiedenheit und zur Isolation. Diese Einflüsse sind trotz Öffnung der Grenzen bis heute erkennbar. 

Gesellschaftlich betrachtet waren die vergangenen zwei, durch die Pandemie geprägten, Jahre aufgrund des erzwungenen Rückzuges in die Privatsphäre solche der Abgeschiedenheit. Auch diese Entwicklung hat positive und negative Aspekte, fördert einerseits die Konzentration auf das eigene Ich und dessen Entwicklung, andererseits kann der Rückzug zu psychischen Problemen führen.

Unter dem Motto “Overcoming the void” des diesjährigen Festivals gilt es die Leere im Grenzland zu überwinden, einen neuen Raum für grenzüberschreitendes Kulturschaffen zu erzeugen und ein neues Gefühl von Verbundenheit und Nachbarschaft zu erschaffen.

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Kontakt

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Impressum

HOCHsommer
Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst
ZVR-Nummer: 1578473915
A-8384 Minihof-Liebau
Nr. 98
Vereinsobmann: 
Karl Karner

Projektleitung: 
Regina Frech 
regina.frech@frech.cc

Projektassistenz:
Isabella Hofmann
office@hochsommer.art

Digital Creations & Print
Mariella Gianna Schauperl
smile@mariellagianna.com

Fotos: 
David Kranzelbinder,
Emil Zander

2. Kunsthalle Feldbach

Kunsthalle Feldbach

Sigmund-Freud-Platz 1
8330 Feldbach

http://www.kunsthalle-feldbach.at

 

Roswitha Dautermann - „Ich bin VIELE“

Am Anfang jeden Schaffens ist die Leere. Sie birgt alle Möglichkeiten, alles Zukünftige, alle Visionen, alle Ideen und alle Freiheit in sich. Die Pluralität des Möglichen, das Nichteinschränken der Visionen, ist ein Grundbestandteil der gedanklichen Herangehensweise beim kreativen Prozess von Roswitha Dautermann. Sich nur der eigenen künstlerischen Ideenvielfalt verpflichtend, zeigt die Ausstellung Arbeiten, die von der Wand in den Raum und wieder zurückführen. Zweidimensionale Werke erhalten dreidimensionale Gegenspieler. Sie ergänzen sich und bilden gleichsam in sich geschlossene Paare und eine Einheit in spanender Zwiesprache. „Ich bin VIELE“ bezieht sich auf die Freiheit Roswitha Dautermanns, sich aus dem gesamten Spektrum von Form, Farbe und Material zu bedienen, und jeweils jene Hülle überzuziehen, die der künstlerischen Idee entspricht. Der Titel ist auch ein Hinweis darauf, dass man mehrere Gedanken- und Gefühlswelten, ja sogar mehrere Persönlichkeiten in sich trägt, und je nach soziokulturellem Kontext auch unterschiedliche zeigt. Inhaltlich beschäftigen sich die Arbeiten vor allem mit grundlegenden Themen menschlicher Beziehungen, wobei alles gemeint ist, zu dem Menschen Beziehung aufbauen und somit die Leere des Ichs um sich füllen.

 

Performance

In der akustischen Performance „ICH und die anderen ICH“ wird ein dynamischer Klangraum von Stille und Ton erschaffen, der die Gleichzeitigkeit, Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit von menschlichen Gedanken und Gefühlen thematisiert und erlebbar macht. Gemeinsam mit der in der Ausstellung zu sehenden Malerei, Zeichnung, Plastik und Installationen entsteht ein fein ineinander verwobenes Geflecht an „Beziehungsbildern.“

Kugelmühle

Mühldorf 176
8330 Feldbach

https://www.schlichtbarock.com

norbert brunner

Coming soon

Foto: Joachim Baur

Zollamt

Südsteirische Grenz Str. 33,
8490 Bad Radkersburg

www.zollamt.tv

amtsblatt

infos coming soon

Kunstfenster Gnas

Eine Initiative der Marktgemeinde Gnas

Gnas 20
8342 Gnas

Kunstfenster //13 - Transition - Liesl Raff

Liesl Raff 1979 in Stuttgart geboren studierte 2003–2008 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz, Bühnenbild und von 2007–2012 an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Monica Bonvicini. Im vergangenen Jahr war in Graz ihre beeindruckende Rauminstallation im Rahmen der Ausstellung „einatmen, ausatmen“ im Kultum bei den Minoritäten zu sehen. 

Kathrin Bucher-Trantow schrieb in ihrem Ausstellungstext dazu:
Ihre Latexskulpturen erinnern an Körperzustände und Spiegelungen innerlicher physischer Bedingungen von Anziehung und Abstoßung, von Kontraktion und Extraktion. Not yet titled oder Transitions („Noch nicht gekippt”, „Übergänge”) führen in eine Zwischenwelt aus Entspannung und Bedrohung, aus lyrischer Verwendung von. Sprache und physischem Übergriff. Was ein Blatt ist, könnte auch eine Schlangenhaut sein. Oder eine lange, überlange und schwere Zunge. Hängende Behältnisse erinnern an eingefallene Lungen. Puderweiche Oberflächen und die fühlbare Schwere der aufgehängten Latexmaterialien bewirken einen Spiegelreflex im. Sinne von Lacan: Er lässt in die eigenen Eingeweide blicken. Irgendwo in dieser. verführerischen Sinnlichkeit wird man als BetrachterIn seinen oder ihren Ort zu finden haben. Die Möglichkeiten des eigenen osmotischen Eintauchens oszillieren zwischen dem Angebot der Entspannung und des Niederlassens und den leisen Bedrohungen des fragilen Gegenübers beim tastenden Umwandern. Neben sinnlicher Verbundenheit bewirken die organischen Materialien auch einen Reflex des vorsichtigen Rückzugs. Im Angesicht von assoziativen Erinnerungen scheinen die Objekte mit ihren ausgestreckten Gliedern und langen Zungen wie fleischfressende Pflanzen zum leicht übergriffigen Verschlingen bereit.

Für das Kunstfenster Gnas wird Liest Raff im HOCHsommer 2022 ein neues, ortsspezifisches Werk entwickeln, einen public space.

12. Pavelhaus

Pavelhaus /
Pavlova Hisa

Laafeld 30, 
8490 Bad Radkersburg

http://www.pavelhaus.at

 

Identity – The inner Border

Die Ausstellung im Pavelhaus beschäftigt sich mit dem Phänomen eigener innerer Identitätsstiftung, die oft unbewusst erst durch äußere Grenzen fühl- und erfahrbar wird. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Vorstellung von Arbeiten, die in Residencies enstanden sind. Dabei geht das Pavelhaus wie immer über Grenzen. Präsentiert werden sollen auch die Residency-Programme selbst. Die Erfahrungen und emotionalen Landkarten, die während eines solchen Aufenthaltes in verschiedenen Kulturen und Sprachen entstehen, sind wertvolle Einblicke in oft unsichtbare Identitätsstrukturen.

Dabei sollen das Project GuestRoomMaribor 2021 SobaZaGosteMaribor, das Projekt Hydra PACE (Kino Šiška Ljubljana) — Platform for Artistic Collaboration and Exchangeis (the collaboration of three partners from Ljubljana, Ramallah and Košice) sowie das Residency-Programm des Landes Steiermark vorgestellt werden.

Artists: Yael Vishnizki-Levi, Ellen Schafer, Ziv Ze’ev Cohen, Claudio Beorchia, Abed Alrahman Shabaneh, Nežka Zamar and Mohammed Al Hawajri, Clement Marz, http://michaelschuster.info/ill-be-your/

Landart Eisenberg

Unterberg 2
8383 Eisenberg

https://landarteisenberg.com

 

come on ground

Silvia Lorenz, Katharina Lüdicke, Verena Preininger und Hanna Burkart

Im diesjährigen Hochsommer präsentiert Land Art Eisenberg – LAEB, Werke und Interventionen der Künstlerinnen Hanna Burkart, Katharina Lüdicke, Silvia Lorenz und Verena Preininger. Ihr Projekt COME ON GROUND zeigt unterschiedliche Positionen, die durch langfristige Beschäftigungen mit den Gegebenheiten vor Ort entstanden. In den vergangenen Jahren, haben sich die KünstlerInnen in wiederkehrenden Aufenthalten intensiv mit dem Gelände des 10 Hektar großen Skulpturenpark auseinandergesetzt. Gründend auf Ihren Recherchen, Beobachtungen und Erlebnissen entstanden Arbeiten, die sich im direkten Kontext mit der umliegenden Natur, deren Materialien und Ereignissen befinden. 

Hanna Burkart, seit 2017 ohne fixen Wohn- und Arbeitsplatz, lebt an den Orten mit denen sie sich beschäftigt. Ihren ortsbezogenen Projekten gehen tiefe Auseinandersetzungen mit konkreten Situationen voran. Sie arbeitet performativ, konzeptionell und dokumentarisch, schafft Installationen und Objekte.

Katharina Lüdicke (Berlin) erarbeitet Installationen, die sich im Spannungsfeld von Stadtraum und privater Sphäre befinden. Nischen im urbanen Raum transformiert sie durch Umnutzung und Weiterbauten mit vorgefundenen Materialien, umgekehrt platziert sie Ihre Skulpturen im natürlichen Umfeld, um durch diese Verbindung neue Formen zu schaffen.

Silvia Lorenz (Dresden/Berlin) nutzt in ihren bildhauerischen Arbeiten Ansätze der Sammlung, Deplatzierung und Improvisation. Ob im städtischen oder ländlichen Raum, konkrete menschenbedingte Materialkreisläufe sind der Ausgangspunkt skulpturaler Objekte und Interventionen.

Verena Preininger, in der Steiermark lebend und arbeitend. Neben Ihren großformatigen Ölbildern, schafft sie keramischen Werke, bei denen sie die Grenzen und Möglichkeiten des Materials auslotet. Die Erde und Ihr Wissen damit umzugehen wird sie bei der Ausstellung COME ON GROUND erneut prüfen und sichtbar machen.

Ergänzend zu den Arbeiten von COME ON GROUND werden zwei neue permanente Skulpturen der Künstler Peter Pilz und Christian Ruschitzka zu sehen sein.

Peter Pilz, Initiator des Projekts Land Art Eisenberg, präsentiert eine „Hommage an Walter Pichler“.

Christian Ruschitzka, geboren in der Steiermark, lebend und arbeitend in Wien und dem Südburgenland, hat für den Wald auf dem Gelände einen passenden Tresor, den „Waldtresor“ geschaffen.

 

KünstlerInnen / Website / Social Media

 

Land Art Eisenberg / Peter Pilz, www.landarteisenberg.com, www.instagram.com/land_art_eisenberg/

Hanna Burkart, www.hannaburkart.com, www.instagram.com/hannaburkart/

Katharina Lüdicke, www.katharina-luedicke.de

Silvia Lorenz, www.silvialorenz.comwww.instagram.com/silvia_lorenz/

Christian Ruschitzka, www.ruschitzka.at, www.instagram.com/silvia_lorenz/christian.ruschitzka

 



Künstlerdorf St. Martin a. d. Raab

Hauptstraße 45,
8380 St. Martin an der Raab

https://kuenstlerdorf.net

Deborah Sengl

 

Coro(h)na - Deborah Sengl

Coro(h)na -

Deborah Sengl

In Deborah Sengls „Coro(h)na“ Serie nehmen – wie immer bei ihren Arbeiten – Tiere die Rolle der Menschen ein, die in ihren alltäglichen und speziell durch die Pandemie geprägten Situationen beobachtet werden und beobachten. Ihre Mimik ist aussagekräftig und in ihrer Klarheit polarisierend. 

Für die Künstlerin, deren Arbeitswelt das Atelier ist, stellte die Pandemie nicht einen derart starken Eingriff in ihre Lebenswelt dar wie bei vielen Menschen. Jedoch war für sie das Moment der Vereinsamung immer präsent. Den Alltag mit dem Virus hat sie in ihre Bildsprache, ihre Figurenkonstellation und ihre Farbgebung übertragen. Obwohl eine Serie, die sich mit dem Covid19 Thema beschäftigt, nicht geplant war, habe sie sich dem Thema stellen müssen, erzählt sie. Sie habe bemerkt, wie sie das Thema beim Malen emotional begleite. 

Deborah Sengl - Schulhof

Deborah Sengls Pandemie-Tierwelt besteht aus Kunstwesen, ausgeprägt graphisch dargestellten Archetypen, deren Wirkung durch den teilweisen Verzicht auf farbliche Ausgestaltung der Körper zusätzlich verstärkt wird. Wie Geister agieren die Tiere, isoliert durch die erzwungene Kontaktarmut des letzten Jahres. Auch in der Interaktion bleiben die Figuren stets allein, zeigen Gefühl, wirken gerührt oder traurig.

Ein Spiegel unserer Gesellschaft, der weit über die aktuelle Situation hinausgeht, und den Deborah Sengl in der ihr eigenen scharfen Beobachtungsgabe entlarvend darstellt.

Anmerkung : Teile des Textes sind einem Essay von Gerald Heidegger entnommen.

Deborah Sengl - Paar

Kunsthalle Burgenland

Als Kunsthalle ohne festen Ort versteht sie sich als Kunsthalle in Bewegung und nutzt das Land und dessen Orte selbst als ihren Ausstellungsraum.

Gehen

Was heißt gehen, was weggehen? Die Kunsthalle Burgenland arbeitet dieses Jahr spezifisch mit diesem physisch definierten Begriff der Veränderung. Als Institution in Bewegung nutzen wir das Auswanderermuseum Güssing wo die Auswanderungswellen der Burgenländischen Bevölkerung dokumentiert sind, als Ort künstlerischer Auseinandersetzung. Zum anderen beschwören wir eine ehemalige Verkaufsstelle in Jennersdorf, wo einst die Tickets für Übersee gekauft wurden und das große Weggehen begann. In einzelnen Arbeiten von zugezogenen oder weggezogenen Künstler*innen nimmt das Gehen so im Innen- und Außenraum seine  bewegte und von Not getriebene, seine aktuell politische, aber auch seine in die (bessere) Zukunft weisende Gestalt an.

 



3. Kieslingerhaus By Andreas Stern

Kieslingerhaus by Andreas Stern

Michaela spiegel

ist eine multidisziplinär arbeitende österreichische künstlerin und feministische aktivistin.

1963 in wien geboren, kurzfristig vom feinsten verzogen, studierte sie die wiener schule des feministischen irrealismus und widmete sich internationalen fortpflanzungen, halbseidenmalereien, neofeministischer psychovintage, dem zweiten und vielen weiteren gehtschlechtern.

2012 gründet sie das Centre Pompadour, Europas erstes und einziges feministisches laboratorium, wo sie sich mit pastellen floralvulvazeichnungen und politisch unkorrekten postkapitalistischen kastrationsängsten beschäftigt.

 

Galerie Exposition

Bahnhofring 3,
8380 Jennersdorf

www.exposition.at

 

Francecso Lopez, Markus Rössle, anna vidyaykina, Nikita Gerkusov

coming soon

Gerberhaus Fehring

Grazerstraße 1
8350 Fehring

http://www.fehring.at/gerberhaus/

s m - Christina zurfluh

Ausstellungsbild: © Bernhard Frue

Künstlergespräch: Samstag, 13.08.2022 um 11:00 Uhr Gerberhaus

 

ks room

Meierhof bei Schloss Kornberg/Steiermark
Dörfl1
A-8333 Kornberg

http://www.ksroom.at

fear and fascination

Malte Bruns Sofia Goscinski Céline Struger Kerstin von Gabain

Kuratiert von Lisa-maria Schmidt
Music act: Lain Iwakura

Die Ausstellung wird mit dem Phänomen experimentieren wie uns kulturell produzierte

Monster ängstigen und faszinieren können.

Posthumane Vorstellungen und Blickwinkel werden abgetastet auf kollektive Reaktionen.
Was lässt uns gleichzeitig zurückweichen und hindrängen zu unsichtbaren Katastrophen?

Wo ist diese Dualität in Kunstwerken manifestiert?
Durch den Spalt der vors Gesicht gehaltenen Hände blicken.

Anfahrt

Die Stationen im Überblick

1. KS Room

Meierhof bei Schloss Kornberg/Steiermark
Dörfl1
A-8333 Kornberg

2. Kunsthalle Feldbach

Sigmund-Freud-Platz 1
8330 Feldbach

3. Kieslingerhaus

Torplatz 3
8330 Feldbach

4. Kugelmühle

Mühldorf 176
8330 Feldbach

5. Gerberhaus Fehring

Grazerstraße 1,
8350 Fehring

6. Kunst an der Grenze

Bahnhofring 17, 
8383 Jennersdorf

7. Galerie Exposition

Bahnhofring 3,
8380 Jennersdorf

8. Künstlerdorf

Hauptstraße 45,
8380 St. Martin an der Raab

9. Landart Eisenberg

Unterberg 2
8383 Eisenberg

10. Kunstfenster Gnas

Gnas 20
8342 Gnas

11. Zollamt

Südsteirische Grenz Str. 33,
8490 Bad Radkersburg

12. Pavelhaus

Laafeld 30, 
8490 Bad Radkersburg

1+ L201

Landesstraße 201 
Zwischen Studenzen und Kirchberg an der Raab,
8322 Studenzen 

2+ Pier 2079

Flusslandschaft Feldbach
Sigmund-Freud-Platz 1
8330 Feldbach

3+ Pop-Fest

Poppendorf 1
8342 Poppendorf

4+ Kiör

Siehe „Anfahrt KIÖR“

5+ Schloss grad Grad

Grad Pri Gradu
Grad 191
9264 Grad 
Slowenien

3+. Made by machine

made by machine

Made by machine: _Moments

Infos coming soon!

ks room

Meierhof bei Schloss Kornberg/Steiermark
Dörfl1
A-8333 Kornberg

http://www.ksroom.at

fear and fascination

Malte Bruns Sofia Goscinski Céline Struger Kerstin von Gabain

Kuratiert von Lisa-maria Schmidt
Music act: Lain Iwakura

Die Ausstellung wird mit dem Phänomen experimentieren wie uns kulturell produzierte

Monster ängstigen und faszinieren können.

Posthumane Vorstellungen und Blickwinkel werden abgetastet auf kollektive Reaktionen.
Was lässt uns gleichzeitig zurückweichen und hindrängen zu unsichtbaren Katastrophen?

Wo ist diese Dualität in Kunstwerken manifestiert?
Durch den Spalt der vors Gesicht gehaltenen Hände blicken.

2+. Hafen 42

Hafen 42

Hofstätten an der Raab 42
8200 Hofstätten an der Raab

Urlaub, Urlaub in...

mit: Anne Glassner (AT), Daniel Hafner (AT), Miriam Hamann (AT), Marlene Hausegger (AT), Gabriel Huth (AT), Stefanie Koemeda (CH), Nadine Lemke (DE), Keyvan Paydar (IR), Carolina Sales Teixeira (PT) und Marit Wolters (DE)

Die Künstlerinnen werden im Vorfeld eingeladen gemeinsam einige Tage vor Ort zu verbringen, die Gegebenheiten des Orts zu erkunden und neue Arbeiten zu entwickeln. Diese Recherche wird im Mai/ Juni 2022 stattfinden.

Die Künstlerinnen kommen aus Österreich, Deutschland, Portugal, dem Iran und der Schweiz, fünf der Künstlerinnen sind in der Steiermark geboren, bzw. leben und arbeitet dort. Dadurch erschließt sich die Möglichkeit der Vernetzung von Künstlerinnen vor Ort und internationalen Künstlerinnen. Die Ausstellung wird an zwei Wochenenden im August stattfinden.

 

Die Ausstellung „Urlaub, Urlaub in…“ greift die Idee der Sommerfrische auf. Ab dem 19. Jahrhundert entwickelte sich der Tourismus in Österreich. Menschen begannen zu reisen und auf Sommerfrische zu gehen. Vorerst nur Adeligen und dem wohlhabenden Bürgertum vorbehalten, wurde das Konzept von Sommerfrische mit der Zeit einer breiteren Gesellschaft möglich. Hintergrund dafür waren ein neuer Begriff von Natur, die zur erbaulichen „Landschaft“ umgedeutet und nicht mehr rein bedrohlich erlebt wurde, wie auch die zunehmende Trennung von Arbeits- und Nichtarbeitszeit, wodurch sich erst so etwas wie unser moderner Freizeit-Begriff herausbilden konnte. Ein zentraler, von den Städtern durchaus erwünschter Gegensatz zum Leben in der Stadt war das Eintauchen in eine andere Sinneswelt, eine umfassende Wahrnehmung von Umwelt. Es war die Sehnsucht nach einer Erholung von der Vielzahl der Impressionen in der Großstadt, nach einer Wiederbelebung der abgestumpften Sinne und einer nicht selten empfundenen Überreizung auf allen Ebenen, visuell, olfaktorisch und ganz besonders akustisch. 

Der Beginn des 20. Jahrhunderts wurde von einigen Historikern als „Zeitalter der Nervosität“ bezeichnet. Die moderne Großstadt und die bürgerliche Gesellschaft, deren reibungsloses Funktionieren in beiden Fällen kontrollierten Abläufen, diszipliniertem Verhalten und strikten Affektregulierungen zu verdanken war, benötigte ein Ventil, eine Projektionsfläche, einen Sehnsuchts- und Ruheort, wie es die Sommerfrische gleichsam auf utopische, fast schlaraffenlandähnliche Weise darstellte. Die Sommerfrische wurde so zu einem Sinnbild des. vermeintlich Freien, Echten,  Natürlichen.

Das Hofgelände Hafen 42 in Hofstätten an der Raab liegt direkt an der Raab und besteht aus einer Vielzahl. unterschiedlicher Gebäude. Zwei Wohnhäuser, zwei Werkstattgebäude sowie weitere leerstehende Gebäude bilden das Hofensemble. Über die letzten Jahre hinweg haben sich für einige Hofgebäude Namen, die die Atmosphäre dieser beschreiben, etabliert. So sprechen die Bewohner des Hofgeländes vom „Heimatmuseum“, dem „Salon“ oder der „Ruine”. Unterschiedliche Räume auf dem Hofgelände werden immer wieder einer Transformation unterzogen und somit neu. definiert. Dadurch zeichnet sich das Hofgelände aus. Durch stetiges Umräumen und Renovieren werden immer mehr. von den vorhandenen Räumen,  die das Anwesen bietet, erobert und erschlossen. Diese neu geschaffenen Räume wurden bereits als Arbeitsräume für Kunstprojekte, Pop-up Werkstätten, als Location für Theaterstücke, Feste mit Konzerten und Ausstellungen genutzt.

Im Jahr 2020 wurde der „Salon“ im Rahmen der Ausstellung “remote access” von 11 Künstlerinnen bespielt. Im Sommer 2022 wird die sogenannte “Ruine “, deren unmittelbare Umgebung und das Flussufer an der Raab zum Ausstellungsraum.

Die Idee die Ruine als Ausstellungsort zu bespielen, gab es bereits vor der Pandemie. Die Ausstellung im Sommer 2022 umzusetzen, bietet die Möglichkeit einer relativ guten Planbarkeit, da sie im Freien stattfindet und alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen und  -abstände eingehalten werden können.

Die Ruine ist ein Gebäude, dessen Außenmauern noch intakt sind und das insgesamt ca. 140qm Fläche einfasst. Das Dach der ehemaligen Mühle wurde vor geraumer Zeit entfernt, sodass der Raum eine Art Hybrid aus Innen- und Außenraum ist: er ist klar definiert und abgegrenzt durch die alten Ziegelmauern, lässt aber den Blick nach oben in den freien Himmel zu. Zehn Künstler*innen sind eingeladen dieses Gebäude und seine nahe Umgebung zu bespielen. Das Erkunden und Erforschen der Umgebung, der Natur und des Ortes mit seiner spezifische Qualität der Ambivalenz und des Übergangs zwischen Drinnen und Draußen bilden einen Ausgangspunkt. Anhand dieses Ausgangspunkts werden anti-urbane Sinnesreize, das Exponiert-Sein im Draußen, gedankliches Reisen, Vorstellungen von Sehnsuchtsorten oder die Grenze zwischen privat und öffentlich ausgelotet. In früheren Zeiten haben viele Künstlerinnen das Konzept der Sommerfrische genutzt, um neue Inspirationsquellen und Ruhe in der Landschaft zu finden. In der jetzigen Zeit könnte es so gelesen werden, dass eine Ausstellung, die sich um die Idee der Sommerfrische dreht, als Auszeit und Abstand von unserem durch unterschiedliche Krisen gebeutelten Alltag fungiert. Als eine Analogie zum viel besprochenen Begriff der Self Care. Als Gegenpol zu all den Dingen, die im Argen liegen, brauchen wir Räume, die die Möglichkeit bieten, Kraft und Ruhe zu tanken.

Mit der Ausstellung „Urlaub, Urlaub in…“ soll eine Inselerfahrung geschaffen werden für die teilnehmenden Künstlerinnen als auch für die Besucherinnen.

1+. Dreiländerprojekt

Dreiländerprojekt

Beteiligt an diesem Projekt sind:

Aus dem HOCHsommer Team:
Regina Frech
Isabella Hofmann 
Katharina Moser

Veranstaltende Institutionen:
Zollamt 
Pavelhaus
Schloss Grad
Young Curators Club


Partner:

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (Mag. Regina Rusz und Sonja Reiser-Weinzettl)

SKICA, Slowenisches Kulturinformationszentrum – Botschaft der Republik Slowenien in der Republik Österreich (Aljaž Arih)

Collegium Hungaricum, Botschaft der Republik Ungarn in Österreich

 

 

DREILÄNDER-PROJEKT im Rahmen des HOCHsommer Art Festivals 2022

Coming soon!

10. Kunstraum L201

L201

Landesstraße 201 
Zwischen Studenzen und Kirchberg an der Raab,
8322 Studenzen 

https://alfredlenz.com/l2o1

 

L201 22 2

In Kooperation mit Kunst im öffentlichen Raum Steiermark wird der Kunstraum im Jahr 2022 architektonisch weiterentwickelt. Der Raum erhält eine zusätzliche Gitterwandkonstruktion auf der Innenseite, wodurch die Richtung der Bespielung sowohl zum Garten, als auch zu Straße möglich wird. Gleichzeitig wird die längste Wand, die den Raum bisher von der Straße trennte daneben aufgebaut und der dahinter liegende Garten zum Ausstellungsraum. Diese Wand wird mit von Künstler*innen gestalteten Transparenten ganzjährig bespielt. Das Potential tausender vorbeifahrender Fahrzeuge wird genutzt um künstlerische Botschaften zu vermitteln, ohne dabei kapitalistischen Anforderung entsprechen zu müssen.
Die Neue Situation bedeutet eine noch größere Öffnung zur Straße und die vorbeiziehenden Fahrzeuge werden noch stärker miteinbezogen.

 

Die Ausstellung finden vom 5.8 bis 7.8.22 statt.
Gezeigt werden künstlerische Positionen die in unterschiedlichen Herangehensweisen und Medien den Kontext des Kunstraums L201 aufgreifen und neue Sichtweisen ermöglichen.


Künstler*innen:
Arnold Berger, Gabriele Edelbauer, Aldo Gianotti, Daniel Hafner, Marlene Hausegger,
Maria Grün, Markus Hieleitner, Mira Klug

Essen&Trinken

Die HOCHsommer Restaurants und Lokale!

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